Dolphin Tale

Wir waren heute im Kino. Ich war mit Jenny in Dolphin Tale, die anderen schauten sich The Lion King in 3D an. Ich fand den Delfin-Film wieder so gut, dass ich Rotz und Wasser geheult habe. Das war eine wahre Geschichte. Vielleicht war es deswegen so cool. Wenn jemand von euch den sehen will, sagt mir vorher Bescheid – dann komme ich mit  🙂

Als wir zurück zuhause waren, bin ich meine ehemalige Laufstrecke entlang spaziert. Das war sehr chillig, den man hat absolut kein Geräusch wahrgenommen. Keine Autos, keine Kinder, keine Vögel, einfach nur Ruhe. Es war trocken und vereinzelt hat sich sogar die Sonne blicken lassen. Danach gab es reichlich Essen, vor allem für die Kinder. Pizza, Quiche, Chicken und Pommes. Und da will mir Michelle einreden, dass die Kinder total gerne und jeden Tag Kartoffelpüree und „richtiges“ (also unpaniertes) Fleisch/Fisch essen. Komischerweise habe ich meine Ex-Schützlinge in den vergangenden Tagen, in denen ich hier bin, nicht einmal das von Michelle oben angepriesene gute Essen essen sehen. Wem will sie denn da wieder was vor machen? Mir oder sich selbst?

Nach dem Mittagessen wollten wir eigentlich sofort zu Nana laufen. Alle waren fertig angezogen und startbereit, aber was macht Michelle? Ihr ist ganz plötzlich eingefallen, dass das komplette Haus noch unbedingt gesaugt werden muss. Mit 30 minütiger Verspätung sind wir dann also los marschiert. Nana war aber nicht da – sie kommt aber im Laufe des Abends vorbei um Goodbye zu sagen.

Seit dem späten Nachmittag sitzen wir im Wohnzimmer und gucken eine Dvd bzw. Tv, während das Feuer vor sich hinfackelt. Und ich muss sagen, ich bin nicht böse drum. Ich bin froh wenn ich nicht großartig herum rennen muss. Die Treppe zu meinem Zimmer reicht mir schon – ich komme da oben an, als ob ich einen Marathon in 1:10h gerannt wäre! Also, ich bin immer noch gut angeschlagen. Mittlerweile hat es auch Michelle bemerkt (relativ spät, zum Glück!) und hat mir natürlich sofort wieder diverse Medikamente angeboten. Das ist immer so anstrengend! Anstrengend war es auch wieder zur Abendbrotzeit. Alle haben ihre fettigen Sachen gegessen und ich wollte einfach nichts, da ich mittags reichlich Fisch und Gemüse gegessen habe. Kurz, ich war satt. Michelle hat das nicht verstanden, nicht akzeptiert, mehrmals absichtlich überhört, ich habe leider keine Ahnung. Mir wurde jedenfalls mehrmals das gesamte Kühlschrank und Kühltruhen-Sortiment aufgesagt mit einem mehr als erwartungsvollen Blick. Trotzdem habe ich immer wieder abgelehnt. Merken die das eigentlich nicht?!

Aber wie auch immer, ich genieße jetzt meinen vorerst letzten Abend auf dem dugganischen Ledersessel mit ausklappbaren Fußteil bei einer mukeligen Raumtemperatur und einem koffeinfreien Tee.

Alles Liebe, see you tomorrow 🙂

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tralala und hoppsasa

Brini

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yucky

Heute war der vierte Tag an dem es Möhren, Pastinaken, Truthahn und Kartoffeln gab.  Und diese ekelige Suppe. Ich kann’s nicht mehr sehen und ich muss sagen, ich finde es etwas eklig 4 Tage das selbe zu essen. Zumal ich nicht weiß, wie lange die Kartoffeln schon gekocht waren. Die sind bestimmt schon 5 oder 6 Tage alt und wurden gestern von Michelle mit ordentlich Butter zu Kartoffelpüree verarbeitet. Heute habe ich das Essen einfach nicht mehr runter bekommen. Was mich dann wieder genervt hat: ich saß mit den Kids im Wohnzimmer, Michelle war in der Küche und hat mich gefragt, ob ich Suppe wolle. Ich habe deutlich verneint. Keine 10 Minuten später stand sie vor mir, mit einem Tablett in der Hand, auf dem sich ein Teller Suppe und zwei Schreiben Brot befand. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Ich habe widerwillig eine Scheibe Brot gegessen, die Suppe wurde nur durchgerührt. Ich habe keinen Löffel herunter bekommen! Das tut mir dann ja schon wieder ein bisschen leid, weil sie es nur gut meint. Aber auf der anderen Seite habe ich vorher dankend abgelehnt. Schwierig schwierig, ich habe wirklich lange überlegt was ich mit diesem blöden Teller Suppe machen soll… letztendlich habe ich ihn einfach zurück in die Küche gestellt. Sie hat zu der Zeit telefoniert und ich bin einem Gespräch entkommen. Das die Leute hier einfach kein nein verstehen oder akzeptieren können.

Das Wetter ist sehr bescheiden – es ist kalt und es regnet ununterbrochen. Wir waren vormittags bei Nana (eigentlich wollte ich alleine gehen, weil Michelle mit den Kids zur Bücherei fahren wollte. Die haben dann aber doch ihre Pläne auf morgen verschoben und sind mit gekommen). Dort war es ganz gut. Danach sind wir noch eine halbe Stunde zu den O’Regans gegangen. Mein eigentlicher Plan war ein anderer: ich wollte nach Cork fahren. Aber da das Wetter nicht wirklich einladend ist und es mir irgendwie immer schlechter als besser geht, habe ich beschlossen in diesem Jahr keinen Shoppingtrip in Irland mehr zu machen. Zumal mein Koffer eh schon wieder voll ist. Ich hatte ja schließlich noch paar Sachen hier, die jetzt erstmal mit nach Deutschland müssen. Morgen gehe ich also nur nochmal nach Mallow, hole mir Proviant und dann war’s das.

Mit dem Verkleinerungsprogramm komme ich immer noch nicht klar. grummel grummel

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Bilder

Leider verstehe ich das Verkleinerungsprogramm nicht. Ich mache mich mal schlau und lade dann morgen noch mehr hoch 🙂

Highlight des Tages: I love you. And I missed you. von Brian

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Shoppingcenter

Ursprünglicher Plan: Cork City. Ausgeführter Plan: irgendein total überfülltes, kleines und langweiliges Shoppingcenter am abgelegensten Rand von Cork. Warum wir dahin gefahren sind und nicht in die richtige Innenstadt? Weil das Parken dort nichts kostet. (ihr müsst wissen, wir haben alles, nur kein Geld – haha *augenroll*) Ich hätte ja schon wieder in die Luft gehen können!! Mein Ziel dieser Reise war nicht nur alle wiederzusehen, sondern auch in der Corker Innestadt herumzustöbern. Ist ja schön in die Hose gegangen, deswegen habe ich mir vorgenommen morgen alleine mit der Bahn dahin zu fahren – je nach dem wie ich mich fühle. Heute ist nämlich nicht wesentlich besser als gestern. Eher noch schlechter.

Vor dem Cork-Reinfall waren wir bei den O’Regans. Das war sehr cool – ich hab mich sehr gefreut Elaine wiederzusehen und sie sich glaub ich auch. Und Jul, ich weiß, dass sie sich sehr auf dich freut! 🙂 Die Kids haben Wii gezockt, wir Erwachsenen haben am Tisch gesessen und Tee getrunken. Was mir dort wieder ganz besonders aufgefallen ist: Michelle übernimmt immer mehr das Sprechen für mich. Seitdem ich ihr von meinem Praktikum und meiner Ausbildung erzählt habe, posaunt sie es überall weiter. Nicht das ich ein Problem damit hätte, aber die Leute fragen mich ja, nicht sie. Elaine zum Beispiel hat als erste und einzige ausgesprochen, was wohl alle gedacht und geschickt umschrieben haben: du hast aber ordentlich abgenommen. Michelles Einwurf darauf war: ja, sie ernährt sich ja auch sehr gesund und macht Sport. Wobei letzteres gar nicht stimmt, was ich ihr aber auch schon wieder 1000x gesagt habe. Aaaaach neeee, ich könnt schon wieder Seiten über Michelle füllen! Ich hätte es keine weiteren Monate oder gar ein weiteres Jahr mit ihr ausgehalten. Es geht einfach nicht – je mehr ich mich bemühe alles locker zu sehen, desto rappeliger und aggressiver werde ich innerlich. Nervenprobe par excellence!

Ich habe übrigens die Bilder auf’s Macbook gezogen. Jetzt versuche ich die erstmal zu drehen und zu verkleinern, um sie dann endlich hochzuladen. Bis später also 🙂

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trick or treating

Zunächst: Happy Halloween. Letztes Jahr um diese Zeit saßen die Mädels und ich zusammen. Wie schnell doch so ein Jahr vergeht! Und wie im letzten Jahr, bin ich auch dieses Jahr wieder leicht angeschlagen. Dadurch war ich nicht gerade in bester Form und viele Sachen haben haben mich genervt – sei es der allgemeine Haus -und Küchenzustand, Michelles Nachfragerei (die war heute vom aller feinsten), der abgelehnte Wein, der einem trotzdem serviert wurde oder das einstündige von Tür zu Tür gehen bei immer kälter werdenden Füßen.

Meinen späten Vormittag habe ich allein in Mallow verbracht. Durch den Feiertag waren nicht so viele Geschäfte geöffnet, aber trotzdem genug für mich, um locker 2 Stunden herum zu stöbern. Ins HiB hätten mich keine zehn Pferde bekommen. Nur Jul. Deswegen muss das HiB warten um uns im Februar wiederzusehen. Nach Mallow (meine Familie war in der Zeit schwimmen) sind wir zu James Eltern gefahren. Zu diesem Zeitpunkt war ich echt down und hab mich alles andere als gut gefühlt. James Mutter hat mir einen Wein angeboten, den ich nach mehrmaligen und deutlichen Verneinungen dann doch angenommen habe. Was heißt angenommen, sie hat ihn mir einfach in die Hand gedrückt. Ich habe ihn stehen lassen. Mag vielleicht unhöflich sein, aber ich kippe mir doch keine Flasche Weißwein alleine! herein, wenn der Kopf eh schon hämmert. Zum Glück ist noch ein Cousin von meinen Kids gekommen, der die Stimmung etwas aufgelockert hat. Zum Schluss hat James mir noch sein damaliges Deutsch Lernbuch gegeben, das ich erstmal gründlich untersucht habe. Sehr sehr cool, wie den Leuten Deutsch bei gebracht wird. Gegen kurz vor halb 6 sind wir dann endlich nach Hause gefahren – Problem war nur, dass wir um 17:45  in Ballyclough zum trick or treating verabredet waren. Michelle ist gefahren wie eine Rennfahrerin und auch zuhause hat sie an keinen Boxenstop gedacht. Sofort wurden (ungefragt) vier Teller der weltweit eklichsten Suppe erwärmt. Keiner hat sie gegessen. Ich habe dran genippt, das hat mir schon gereicht. Bah, so ein widerliches Zeug!

Natürlich haben wir es nicht geschafft um 17:45 in der „Stadt“ zu sein. Wir waren erst um sechs da. Eine gute Stunde sind dann drei Erwachsene, ein Aupair und ein Ex-Aupair den sechs Kindern hinterher gelaufen. Ich fand’s nur mittel gut. Zum Glück sind wir nochmal nach Hause gefahren und haben gegessen (da ging das Generve von Michelle wieder richtig los: soll ich dir dein Essen nochmal aufwärmen, hier ist Brot, hier ist Wasser, oder willst du Juice? oder vielleicht Hot Chocolate, bist du sicher? All das wiederholte sich wieder 3x. Und 3x ist viel!!!) Ich habe sämtliches abgelehnt und habe mich gegen den zweiten Teil – der Halloweenparty in Ballyclough – entschieden. Patri, Michelle, Jenny und Cahli sind dann also wieder gefahren, James, Brian und ich sind zuhause geblieben. Ich habe die Zeit genutzt und etwas Zeit mit dem „Kleinen“ verbracht. Ich hab’s sehr genossen – er glaub ich auch – vielleicht hat er mich sogar ein bisschen wieder erkannt. Meinen Namen weiß er immer noch nicht, was etwas hart ist. Aber was erwarte ich, er ist 3,5 und bekanntlich nicht der hellste Stern. Später sind noch Nana und Franky vorbei gekommen. Ich fand’s sehr chillig und es war wieder so wie immer, so, als ob ich nie weggewesen wär.

Highlight des Tages: das „brown bread“ worüber sich meine irischen Mitmenschen sehr gefreut haben, die Zeit mit Briiiniii und die Zeit mit Jul 🙂

Morgen bin ich als kurzer Aufpasser für die Kids eingetragen (Patri ist nämlich ab morgen bis Donnerstag in Galway und Michelle bringt sie morgen Vormittag zur Bushaltestelle). Dann gehts morgen noch nach Cork und zu Elaine.

Alles Liebe 🙂

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Fun!

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Caesar Salad

Guten Abend, geht’s euch gut? Mir schon! Wir sitzen – wie könnt es anders sein – vor’m Kamin. Die Kids gucken Scobby-Doo (ich mag die Serie immer noch nicht), Patri ist am Laptop, ich natürlich auch und die beiden Erwachsenen turnen hier noch durch die Gegend.

Wir sind heute Vormittag zu Nana gefahren. Frank war auch da, mit Alex und Ruby. Ich hätte schon wieder heulen können, vor allem als Alley fröhlich vor sich hin geschnattert hat. Der ist so groß und noch süßer, mit seinen blonden Löckchen. Ruby war etwas knatschig, trotzdem ein Engel auf Erden. Toootaaal süß! Unglaublich, es ist einfach nur unglaublich. Jul, wenn du hier wärst wären deine Nerven postiv am Ende – genauso wie meine. Nana und Granddad sind immer noch die selben, ebenso Franky. Nana wirft immer noch Plastik in den Ofen und springt immer noch auf wenn irgendwas fehlt. Michelle übrigens auch. Aber wen wundert’s 😀

Danach sind wir zum Spielplatz gefahren. Erst da konnte ich mich Briani etwas „nähern“. Er ist nämlich nicht so, wie er noch vor 4 Monaten war. Er hat mehr seinen eigenen Kopf bekommen und sagt, wenn ihm was nicht passt – kann er ja jetzt. Leider ist er etwas auf Abstand oder besser gesagt kann er es vielleicht nicht richtig einsortieren, warum ich plötzlich wieder da bin. Er geht auch lieber zu Patri als zu mir. Das ist etwas schwierig für mich, aber trotzdem verständlich. Jenny ist das komplette Gegenteil – die ist die ganze Zeit in meiner Nähe, küsst mich ständig ab, hält meine Hand… sehr süß. Auf dem Spielplatz war etwas etwas matischig. Wird hatten paar Unfälle. Der erste ereignete sich auf der Seilbahn, als Cahli plötzlich den Düsemann nach unten machte. Der zweite und dritte ging auf Brianis Kappe. Zuerst wurde er von der Schaukel umgeschlagen, danach ist er während eines Anschupsers von James volle Lotte in den Matsch geflogen. Sein Gesicht war komplett braun, ebenso wie seine Jacke. Wir mussten uns etwas das Lachen verkneifen.

Zurück zuhause habe ich dann Patri kennen gelernt. Sie ist nett, ruhig und sie liebt die Kids. Sie ist 23 und lebt in der Nähe von Madrid. Wir sind bei La Scala (oho, ist das teuerste Restaurant in Mallow) essen gegangen. Es war sehr gut, die Kids waren lange ruhig bzw. wir konnten sie lange ruhig halten. Viel los war zum Glück nicht.

Und ja, jetzt sitzen wir alle zusammen hier und chillen. Es tut gut hier zu sein.

Feurige Grüße aus Dromdowney 🙂

Das Highlight des Tages war folgender Satz: You are the greatest girl in the whole world. Von Briani.

P.s.: ich hoffe morgen paar Bilder hochzuladen.

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129 Tage später

Ich bin in meinem irischen Zuhause angekommen! Es ist alles so wie immer: die netten und hilfsbreiten Leute, der Modegeschmack, das fettige Essen, die vielen Sandwiches an jeder Ecke und die üblichen Angebote wie zum Beispiel „2 for 3€“.

Mein Flieger ging erst mit 45 minütiger Verspätung los und war vor allem die letzten 15-20 Minuten sehr unruhig. Meinen Aufenthalt am Flughafen habe ich in einem Cafe verbracht, bis ich dann gegen kurz vor 14 Uhr meinen Bus gesucht habe. Irgendwann wurde ich fündig, mit Hilfe eines netten Mannes. Zu diesem Zeitpunkt hat es in strömen! geregnet. Ich musste für die Busfahrt 18€ bezahlen, obwohl ich die Tickets schon vorher im Internet gekauft habe. Aber der frühe Vogel kann mich mal und das war einfach die logische Konsequenz daraus (wenn man im Internet bucht, bekommt man danach eine Mail, die man ausdrucken muss und dem Busfahrer vorzeigen soll. Ich bekam aber keine Email. Anstatt mich mal vorher darum zu kümmern, habe ich den aircoach Leuten am späten Freitagabend eine Mail mit meinem Problem geschrieben. Samstagmorgen um 10 Uhr, als ich schon am Flughafen saß, haben sie mir dann mein eTicket geschickt.) Tja, selber schuld.

Um punkt 18:50 Uhr sind wir in Cork angekommen. Michelle hat mich mit Jenny und Cahli abgeholt und erstmal einen leichten Schreianfall bekommen, als ich aus dem Bus kam 😀 Wir sind zu viert essen gegangen (James war mit Briani zuhause), was relativ ruhig verlaufen ist. Michelle war so wie immer, Cahli etwas zurückhaltend und schüchtern, dafür war Jenny aber umso aufgeschlossener und anhänglicher.

Es war ein unglaubliches Gefühl, als wir durch Mallow gefahren sind und dann, nach paar hundert Metern geradeaus, endlich links in die Straße eingebogen sind, die nach Dromdowney führt. James hatte den Garten natürlich wieder super bepflanzt, aber eigentlich wollte ich nur eine Person sehen: Briani!! Der Hausherr hat die Tür geöffnet, wir haben uns kurz begrüßt, bis ich dann aus dem Augenwinkel Thomy im Fernsehn gesehen habe. Ich bin ins Wohnzimmer rein und da saß er dann. Der „Kleine“ ist SO groß geworden und einfach nochmal niedlicher. Der spricht um einiges! besser und trägt seit Anfang Oktober pull up Windeln mit einer Unterhose dadrüber, wo Thomas und seine Freunde abgebildet sind 😀 Es war so schön den wiederzusehen, ich hätte auf der Stelle losheulen können. Den Abend habe ich dann damit verbracht, Briani zu beobachten und irgendwo zu bewundern. Der hat sich echt am meisten verändert!

Wie meine Nachfolgerin ist, kann ich erst heut Abend sagen, weil sie das Wochenende in Cork auf dem Jazz Festival war/ist. Heute werden wir zu Nana gehen und vielleicht in den Park, mal sehen. James hat Geburtstag. Heute Abend gehen wir jedenfalls alle zusammen Essen. Da bin ich ja mal gespannt.

Viele liebe Grüße aus Dromdowney

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That’s it.

Hallo! Ich bin wieder in Deutschland! 😛 Aber ich fange mal bei Montag an.

Am Montag hatte ich frei. Bin aber trotzdem recht früh aufgestanden, um den wirklich letzten Rest einzupacken, zu putzen, saugen, wischen… alles, was halt so anfällt. Danach habe ich unten direkt weiter gemacht… dass sah da schon wieder aus… vom feinsten! Ich habe logischer Weise die letzten Stunden mit meiner Familie verbracht. Wobei, eigentlich mehr mit Michelle als mit allen anderen – Brian hat von früh morgens an bis zum Abend Thomas gesehen. Durchgehend. Somit habe ich Shelly paar grundlegende Funktionen am Laptop gezeigt. Am Nachmittag sind Jenny und ich von Haus zu Haus gedackelt um Goodbye zu sagen. Bei Elaine war ich wirklich lange und wir haben uns echt gut unterhalten. Bei Nana habe ich anschließend auch noch gehalten. Wir waren relativ spät zurück – ich war dann noch so lange unten, bis die Kids ins Bett gegangen sind und bin dann selbst nach oben gegangen. Gegen kurz nach 10 hab ich mich mit Michelle und James unten „getroffen“. Wir haben noch lange zusammen gesessen und gequatscht. Irgendwann musste ich mich dann von James verabschieden. Michelle und ich haben dann danach eine Flasche Rotwein geöffnet und bis 1 Uhr zusammen gesessen. Ich hab geschlafen wie ein Stein.

Der Dienstagmorgen hat früh gestarten. Das letzte mal den Morgen mitzuerleben war… strange! Gegen 9 haben die zwei ‚Großen‘ und ich uns dann verabschiedet. Ich war nicht unbedingt glücklich darüber, aber zum Heulen zu mute war mir auch nicht. Also eher so ein Zwischending. Und eine Stunde später ging’s dann schon los nach Cork. Zum Glück waren wir zum perfekten Zeitpunkt da – es gab also kein langes Gewarte. Michelle war sehr traurig, Brini hätte ich am liebsten eingesteckt und mitgenommen. Ihm Tschüss zu sagen tat mir dann doch weh. Seuftz —

Im Bus ich auf der Sonnenseite. Die Zeit verging schnell, ich habe gute Musik gehört und relativ viel gedöst. Gegen Punkt drei sind wir am Dublin Airport angekommen. Im Terminal 2 war es rappelvoll!!! Ich habe eine Waage entdeckt und erstmal meinen Koffer auf’s genaue Gewicht überprüft: über 24kg. Na toll dachte ich mir und habe erstmal soviel wie’s nur irgendwie ging ins Handgepäck verstaut bzw. angezogen. Dann stand ich da, wie ein Michelin Männchen, mit einem 22kg schweren Koffer, einem 8,5kg schweren Handgepäck, mit einem nervigen und überflüssigen Hut und einer Jacke. In einer Masse von Menschen, bei einer Temperatur von gefühlten 40°C. Die Schlange ging schleppend voran. Deswegen hatte ich genug Zeit mir die Angstellten genau anzugucken. Alle sahen nett und freudlich aus, außer ein so ne Olle. Und, was soll ich anderes schreiben, zu ihr wurde ich aufgerufen. 2kg zuviel = 30€ ärmer. Hätte ich genauso gut eine weitere Box schicken können, und hätte dann nicht den ganzen Stress mit schweren Gepäck usw. gehabt. Aber okay, beim nächsten mal. Die Zeit verging auch dort schnell und nach gefühlten wenigen Minuten habe ich mich schon zum Flugzeug begeben. Dort haben dann alle Passagiere erfahren, dass der Pilot kurzfristig krank wurde. Warten war also angesagt, bis ein Neuer gefunden wurde… – das fanden aber manche Mitreisende nicht so gut und haben die ganze Zeit lang Theorien aufgestellt, wieso, weshalb, warum, wie lang (…) und herum gemeckert. Geändert hat’s nicht – mit 30 – 45 minütiger Verspätung sind wir dann los geflogen. Der Flug war angenehm, wir hatten voll oft klare Sicht nach unten. Bei der Gepäck-Ausgabe kam mein Koffer zum Glück recht schnell und somit war ich schnell draußen. Und es war unglaublich, ich kam gar nicht klar 😀 einfach unbeschreiblich alle oder viele wiederzusehen. Nach und nach sind immer mehr bei mir zuhause eingetrudelt. Ich fand’s super, hat mich sehr gefreut 🙂

Bei meinem irischen Zuhause geht’s jetzt wohl drunter und drüber. Für die Kinder tut’s mir Leid und für Michelle eigentlich auch. Aber für die Kinder ist es echt blöder Mist, weil nicht mehr darauf geachtet wird, dass die vernünftig essen, es läuft nur noch der Tv… wahrscheinlich geht das solange so, bis das neue Aupair kommt. Wir werden es sehen. Ich werde die Duggans auf jeden Fall regelmäßig skypen bzw. anrufen. Und besuchen fahren.

Zum Schluss möchte ich mich bei euch bedanken. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Aupair-Zeit gewähren. Alles Liebe,

eure Chrissy

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