Stupid monk!

Hallo Leute, ich bin wieder zurück. Und warum? Nur weil mein Urlaub zuende ist. Ich hätte ganz ehrlich nichts dagegen gehabt, noch länger auf der coolsten Insel zu bleiben. Aber okay, es war ja definitiv nicht das letzte Mal.

Heute morgen hat um vier Uhr der Wecker geklingelt. Nicht schön, vor allem weil ich erst um diese Zeit schlafen konnte. Davor war nämlich die ganze Zeit dösen, wach sein, dösen, wach sein angesagt. Um fünf ist der Shuttlebus abgefahren, am Flughafen eingecheckt (keinerlei Problem mit zu viel Kilos im Koffer oder so – thanks God) und haben dann erstmal gefrühstückt. Einen guten, leckeren Stein (also eigentlich „Scone“, daraus wurde im Laufe der Monate „Stone“ — „Stone“ = Stein, deswegen Stein weisse Bescheid :P), mit Himbeermarmelade. YUMMY, YUMMY, YUMMY 🙂 (viel alle die mit dem Stein-Satz nichts anfängen können – ignoriert den einfach :))

Während wir so da saßen, war plötzlich schon boarding-time. Wir sind gefühlte 30 Minuten zu unserem Schalter gelatscht und doch noch pünkltlich angekommen. Welche Reihe saßen wir doch gleich? 21, 25, ach ne, 22 A und B. Dirket die Sitzreihe vor der schwarz-weiß-gekleideten Frau mit Kreuz Kette. Es hat voll lange gedauert, bis wir starten durften, dennoch waren wir pünktlich am Düsseldorfer Flughafen. Der Flug war angenehm, die Piloten haben äußerst oft vor sich hin geschnabbelt und Infos weiter gegeben. Schlafen konnte ich nicht so gut, es war also wieder nur dösen drin. Jetzt bin ich ganz schön müde.

Ich finde es immer so stange, vor paar Stunden saß man noch bei seiner Familie in der Küche und hat Sandwich gegessen und jetzt ist man wieder zuhause, sitze auf seinem Ball während der Junge auf der Couch schläft. Ich bin jedenfalls jetzt schon gespannt, wann ich die Duggans wieder sehen werde. Zur Überbrückung schneide ich einfach mal ein Video, denke an Brinis Storys und an meine – zur Zeit – zwei lieblings Wörter stupid monk.

Ich wünsche euch alles Liebe – passt auf euch auf.

Love, Chrissy

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Clarion Hotel

Ein vorerst letztes „Hallo“ vom irischen Boden. Die nächsten sechs Monate werde ich definitiv nicht bloggen können.

Wir befinden uns gerade in unserem Hotelzimmer, direkt am Flughafen, voll gefressen. Dabei war es nur ein Ceasar Salad, ein Bulmers Berry und ein Eis von der Tanke. Und mir ist schon wieder so übel. Ich braaaaaucheeee einen Saaaaabucaaaaa, schnäääääll!!! Morgen geht unser Flug um sieben Uhr morgens, also sollten wir gegen fünf am Flughafen eintrudeln… wir haben aber vorhin beschlossen, dass wir erst um fünf den Shuttlebus nehmen. Das reicht dicke.

Heute morgen bin ich schon um halb acht unten gewesen, um mich in Ruhe von Michelle zu verabschieden. Wir hatten 30 Minuten Kinder-und Patry-freie-Zone, was ich persönlich ganz angenehm fand – so konnte man nochmal in nicht völliger Unruhe quatschen. Die eigentliche Verabschiedung war dann aber doch wieder etwas hektisch, weil Michelle vorher zu lange für Patry sämtliche Sachen heraus gestellt hat, wie z.B. die Schuluniform für die Kids, Cahlis Frühstück hat sie schon gemacht, für die anderen beiden alles hingestellt… warum Patry sich das nicht selber holen und hinstellen kann bleibt jetzt einfach mal dahingestellt. Als Patry die Kids zur Schule gebracht und Brini aus welchen Gründen auch mitgenommen hat, habe ich alles gepackt und mich fertig gemacht. Danach bin ich zur Juls gedackelt, auf dem Weg habe ich noch Nana getroffen. Sie hat mir erzählt, dass es nicht gerade leicht ist, Menschen zu finden, die auf Anhieb in die Familie passen und mit denen es keine besonders großen Probleme gibt. Ich glaube, dass Jul und ich, jede für sich, jede auf ihre eigene Art und Weise bei den jeweiligen Familien einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Das mag vielleicht etwas arrogant klingen, aber wenn einem das selbst heute noch gesagt wird, wird das wohl so sein. Und letztendlich freut’s einen, mich jedenfalls. Auf jeden Fall habe ich bei Jul noch paar ganz schöne Aufnahmen von Alex erwischen können. Jetzt sind 60 Minuten Filmmaterial gefüllt, jetzt weiß ich, was ich zu tun habe. In meinem Kopf ist der Irland 2012 Film jedenfalls schon fertig. Von Jul’s Haus sind wir zu Nana’s Haus spaziert. Dort waren auch Brini und Patry zu Besuch. Um 12 Uhr sind alle wieder zu sich nach Hause gegangen. Während Brian seinen (immer noch!) 1,5 Stunden Mittagsschlaf gehalten hat, habe ich in meinem Ex-Wohnzimmer gechillt. Um halb vier wurde ich von Nana abgeholt und bis dahin habe ich mich mit Jenny und Briani beschäftigt. Der Kleine hat 23 Tschu-tschu-trains in seinem derzeitigen Besitz. Es fehlen mindestens noch vier. Also ist schon ’nen Schwung, was er da an Schienenfahrzeugen hat. Er wird bestimmt mal Bahnfahrer 😀 Der Abschied war kurz, aber nicht schmerzlos. Das Blödeste ist, dass ich nicht weiß, wann ich die drei Strategen und alle anderen wieder sehen werde. Das Gute: heute in genau einem Monat bekomme ich alle meine Daten für die nächsten drei Jahre und werde dann also schon in etwas wissen, wann ich wieder zurück fliegen kann. Hach, ich freu mich jetzt schon.

Jetzt werde ich mich mal bettfertig machen – viel Schlaf werden wir wohl nicht abbekommen. Schon um vier Uhr schäääääällt der Wecker. Ich melde mich morgen nochmal, dann kommen auch noch paar Bilder. Versprochen 🙂 Schlaft gut.

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Sahne

Heute Abend waren wir im Restaurant – Brian, Jenny, Cahli, James, Michelle, Patry, Nana, Grandad und ich. In einem italienischen Restaurant, in einem, in dem ich noch nie vorher war. Ich wusste gar nicht, dass wir noch eins in Mallow haben. Es war lecker, wobei La Scala um Längen besser ist. Die Kids haben sich eigentlich ganz gut benommen, nur Brian war etwas anstrengend, aber der saß zum Glück am anderen Ende des Tisches. Ich habe mich die meiste Zeit mit Jenny beschäftigt – „ich sehe was, was du nicht siehst“ und „schnick schnack schnuck“ sind für die nächsten Wochen erstmal abgehakt. Aber immerhin um einiges besser als umfallende Gläser (…) (das ist heute zum Glück ausgeblieben!) Nana hat morgen Geburtstag und wie das nunmal hier so ist, haben wir auch diesen Geburtstag vorgefeiert. Es gab zum Schluss einen gekauften, klitzekleinen Sahnekuchen, von dem mir immer noch übel ist. Das Stück war wirklich nicht groß, dennoch sehr sehr mächtig. Danach musste ich mich erstmal schütteln und laut stark „buuääähhh, buuäääh, that’s too much!“ ausstoßen, was mir aber erst aufgefallen ist, als mich plötzlich 14 Augenpaare angschaut haben. Uuuuups. Ein „Excause me“ folgte.

Vor unseren Restaurantbesuch waren Jul, Jack und Alex zu Besuch. Das Wetter war klasse, weshalb wir die ganze Zeit draußen gespielt haben. Mir hat das super viel Spaß gemacht und ich hatte glatt vergessen, wie warm einem beim Trampolin springen werden kann! 😀 Heut Vormittag haben wir einen Spaziergang zum Bauern gemacht. Allerdings waren die Schulkinder alle ganz brav in der Schule. Dafür hatten wir einen anderen Begleiter, einen obersüßen Vierbeiner, der uns nicht mehr von der Seite wich. Ich weiß gar nicht wie es ausgegangen ist… der ist bestimmt noch mit zu Juls Haus gelaufen. Ich habe in jedenfalls auf Video, den kleinen Blondi mit seiner hellen Strähne auf’m Kopf 🙂

Für heute mache ich schonmal Schluss. Ich brauche unbedingt Schlaf. Morgen heißt es früh aufstehen, weil ich mich auf jeden Fall von Michelle in Ruhe verabschieden will. Ich werde mich wohl erst wieder im Hotel in Dublin melden. Dann kommen auch noch paar Bilder. Gute Nacht

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Bulmers

Juten Abend,

etwas angeschickert, die Gute, aber nirgendwo anders schmeckt Bulmers, Tee und ReadyBrek so gut, wie hier in Irland. Wobei die letzten beiden Punkte nicht gerade von Alkohol geprägt sind. Wie auch immer, ich hatte jedenfalls genug für heute und eigentlich auch für die nächsten paar Wochen. Heute Abend waren wir bei Niamh, die uns innerhalb von wenigen Minuten einen Bailys serviert hat. Mit Unglaubwürdigkeit hat sie dann auch noch feststellen müssen, dass Jul und ich bis Dato keinen ‚irish coffee‘ getrunken haben. Also wurde uns auch noch dieses Getränk vor die Nase gestellt, welches wir natürlich ausgetrunken haben – das war wirklich lecker. Und dann ging’s in HiB, wo jede von uns noch einen halben Liter Bulmers getrunken hat…

Heute Morgen ist Brini mit mir zuhause geblieben und wir haben mit Bauklötzen einen Bahnhof für „Thommy“ und einen Turm gebaut. Dann hat er mir noch drei Storys erzählt – zuckersüß, auch wenn man vieles nicht versteht – ich nicht verstehe. Um 11 Uhr sind Jul und ich von Nana zum richtigen Bahnhof gebracht worden – Cork hat gerufen. Ich habe bekommen was ich wollte – eine Hose, einen Pullover. Keine Schuhe, keine Tasche, dafür einen Schlafanzug. Also eher magere Ausbäute, ich bin aber trotzdem zufrieden. Um 17 Uhr sind wir wieder in Mallow angekommen. Zuhause habe ich Zeit mit Jenny und Briani verbracht. Ich hab’s genossen und die beiden glaub ich auch. Irgendwann stand der kleine Mops vor mir und meinte nur so „you’re the bestes girl I’ve ever ever ever had in my whole life. Really!“ Das ich nicht geschmolzen bin war alles. Jenny meinte darauf, ob er mich heiraten wolle, seine Antwort, ‚er heirate Patry und mich‘. Darauf Jenny ‚man könne aber nur eine heiraten‘. Brinis Antwort: ‚okay, dann nehme ich Chrissy‘. Goldig.

Jenny ist dann irgendwann zu ihrem anderen Bruder gedackelt und ich hatte eine kleine Quatsch-Käbbel-Einheit mit dem Mops. Danach ging’s schon zu Niamh. Jetzt liege ich im Bett und muss noch Bilder hochladen. Auch von dem Italiener 😛 welche wollt ihr denn? Die außergewöhnlichen von mir oder die halbwegs normalen? 😛

Kussis und viele Grüße

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wir.

Wir hatten noch einen richtig guten Nachmittag. Anfangs war Jenny auch noch nach der Schule etwas abweisend und doch irgendwie bockig gegenüber mir. Aber nachdem wir zusammen mit Patry ihre Hausaufgaben gemacht haben, wurde es ein bisschen besser. Richtig gut wurde es dann, als ich mit ihr nach oben in ihr Zimmer gegangen bin und sie mir ganz stolz aaaaaall ihre Hello Kitty Sachen gezeigt hat und das tolle Parfum, dass sie sich auf den Hals gesprüht hat. Cahli war wieder sehr freundlich – bis jetzt hat er nicht einmal herum gezickt – sehr angenehm, ich mag den ziemlich gern. Ich würde es ihm gerne zeigen, aber irgendwie ist das schwer. Mal sehen…

Eigentlich dachte ich, dass die Kids direkt nach den Hausaufgaben essen… aber so war es nicht, wir haben erst um halb sechs gegessen. Finde ich persönlich etwas zu spät, da haben die in meiner Aupair-Zeit ja schon fast wieder Abendbrot bekommen. Aber okay, sie scheinen damit ganz gut zurecht zu kommen. Und ich will mich ja auch nicht in die Sachen einmischen. Das ist genauso mit den ganzen Flaschen und dem ganzen Kram, der überall abgelagert wird. Oder der KÜHLSCHRANK. Es ist wirklich schwer für MICH, diese und noch einige andere Dinge in Ruhe zu lassen – aber ich sehe das alles einfach mit einem Zwinker-Auge 🙂 und bis jetzt funktioniert das wirklich hervorragend. Juls ist am Nachmittag mit ihren beiden Jungs herüber gekommen (ich muss gerade mal an dieser Stelle erwähnen: es fühlt sich richtig gut an z.B. „Jul ist mit Alex zu mir gekommen“ zu schreiben oder „wir gehen (da und da hin…)“ das wir bezieht sich dann tatsächlich wieder auf Jul und mich – nicht auf die Nachfolgerin meiner besten Freundin… oder irgendeiner anderen x-belieben Person… und das ist einfach so cool, weil ich das „wir“ fast ein Jahr, fast jeden Tag geschrieben habe und uns damit meinte. Versteht ihr was ich meine? Diese Woche ist einfach ein Hauch von dem was mal war – es ist einfach endcool.)

Jedenfalls war es einfach super, alle fünf Kids miteinander spielen zu sehen, draußen, mit Kreide. Alle können sich halbwegs gut artikulieren, dass macht das Ganze wahrscheinlich auch für die kleinen Menschen einfacher. Ich hatte auf jeden Fall schon Spaß, denen einfach nur zu zu sehen.

Abends wurden wir (!) von Patry nach Mallow, ins HiB gebracht. Dayan und ihre Nachfolgerin Ast(r)a sind auch gekommen (nein sie fährt keinen Opel, sie fährt einen Jeep :P). Es war ein netter Abend – ein Tescobesuch durfte natürlich nicht fehlen. Die haben neue Joghurts, hab mir direkt mal welche mitgenommen… man man man, wenn man mal paar Monate nicht da ist, schmeißen die sofort mit neuem Sortiment um sich 🙂 😀

Morgen geht’s um 11 Uhr auf nach Cork. Drückt mir doch bitte mal einen Daumen, dass ich wenigstens eine Hose (wenn’s geht keine Sporthose) und einen Pullover/Jacke finde. Denn ich brauche die Kleidung nun wirklich dringend. Und den anderen Daumen könntet ihr vielleicht dücken, dass mein Geld reicht – für den Fall das ich Klamotten finde. Irgendwie ist schon das meiste weg, wobei ich doch kaum was gekauft habe?! Mhmm, aber das wird schon. Gute Nacht, es ist schon wieder fast Mitternacht.

P.s: Eine Sache hab ich doch gemacht. Als ich hier war, stand für Michelle nach der Arbeit immer eine fast fertig Tasse bereit. Es musste also nur noch Wasser eingeschüttet werden.. heute habe ich ihr wieder alles vorbereitet. Sie hat’s sofort bemerkt, ganz lieb „thank you“ gesagt und mir zugezwinkert. Ich habe mich sehr gefreut und freue mich immer noch 🙂

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Mallow, Dromdowney, Avalon

Hallo Freunde! Sorry nochmal, aber gestern hab ich’s einfach nicht mehr geschafft. Ich starte mal bei Sonntagabend:

Also, am Sonntagabend war bei uns nicht wirklich viel los. Wir haben nur noch gegammelt und bestimmt eine gute Stunde versucht, eine Weinflasche OHNE Korkenzieher zu öffnen. Wir sind wegen fehlender Motivation und Müdigkeit gescheitert. Um 22 Uhr sind wir schon voll brav ins Bett gegangen und der nächste Morgen, also Montag, hat um kurz nach sieben begonnen. Mit einer kalten Dusche, juchu (ein anderer Zimmergenosse ist uns zum Glück erspart geblieben! :)) Wir haben im Hostel gefrühstückt, sind danach zur Bushaltestelle geschlendert, wo uns der erste Bus den wir nehmen mussten, erstmal eiskalt stehen gelassen hat. Der nächste war aber so gütig und hat uns mit zum Bahnhof genommen. Dort saßen wir dann fast zwei Stunden rum. Die eigentliche Zugfahrt ging nur schleppend voran – alle waren etwas hibbelig und kribbelig. Gegen kurz nach zwei haben wir Mallow erreicht und das erste, was Jul und ich gemacht haben; wir haben das HiB besucht. Alles wie immer, der Geruch, unser Stammplatz, der laufenende Fernsehr, die schmutzigen Scheiben, der braune und der weiße Zucker im Schälchen. Nur die Tassen, das waren andere. Aber warum sollte sich auch was ändern?! Wie auch immer, um kurz vor vier wollte uns Elaine (kurze Erinnerung, das ist Jul’s Gastmama) von ihrer Schule abholen. Ich bin noch mit zu den O’Regans gefahren und habe mir Juls Schützlinge erstmal angesehen. Zuckersüß, kann ich da nur sagen. Um fünf Uhr wurde ich nach Hause gebracht. Die Kids, Michelle und Patry standen schon an der Tür und Brini hat das ganze Team angeführt. „Komm rein“ hat er gesagt „und setz dich hin…“ Dann ist er nach draußen geflitzt und hat Traktorfahrer gespielt. Jenny war nicht ganz so gut zurecht, etwas brummelig, kränkelt wohl ein wenig. Cahli war fit und sehr süß, hat gut abgenommen, wie ich finde und war voll brav, die ganze Zeit. Aber ich kenne ihn… 😛 Michelle, ja Michelle ist so…. WIE IMMER 😀 binnen Sekunden hatte ich eine „hot chocolate“ vor mir stehen, ein Glas Wasser und unglaublich viel Süßkram. Die Kids haben ihre Spielzeuge ausgepackt und wie sau gefreut – vor allem Brini, von ihm habe ich gleich zwei mal unaufgefordert einen Kuss und eine Umarmung bekommen – darüber habe ich mich sehr gefreut. Irgendwann sind die Kids in die Wohnzimmer verschwunden und wir (also Michelle, Patry und ich) hatten Zeit zu quatschen. Es war sehr entspannt, wir haben viel gelacht – wir saßen sehr lange zusammen. Nana und Grandad kamen auch noch dazu und plötzlich stand auch noch James im Türrahmen. Der hat sich auch super gefreut und so saßen wir zu sechs am Tisch. Nach und nach sind es dann immer weniger geworden, bis nur noch meine Gasteltern und ich übrig geblieben sind. Das fand ich gut. Zwischenzeitlich wurde mir von (ihr dürft raten wer es war) ein abgelehntes Abendessen vor die Nase gestellt. Ich habe es einfach gegessen und hab vor allem versucht, die ganze Sache mit etwas Humor zu sehen. Und es hat geklappt – ich hab mich selbst gewundert. Geschlafen hab ich erst spät – Hello Ireland = Hello Tea.

Heute war ich um halb 9 unten und was haben die Kids gemacht? Sie haben kein Tv gesehen, nein, sie haben Wii gespielt! Ich habe gleich mal eine Runde mit gezockt und natürlich haushoch verloren. Patry hat die beiden Großen zur Schule gebracht und Brian war mit im Schlepptau. Ich konnte in der Zeit in Ruhe frühstücken. Als beide wieder da waren, wusste ich nicht so recht was ich machen sollte. Brian hing mehr an Party und als sie dann nach draußen gegangen ist, war das Haus ruhig. Somit bin ich nach oben gedackelt, etwas frustriert, weil ich davon ausgegangen bin, dass wir irgendwas zu dritt machen oder besser noch ich alleine mit Brian. Kurze Zeit später habe ich es unten heulen hören, ich hab mir meine Sachen geschnappt und bin wieder runter gegangen. Er hat mich gesucht und wollte mit mir spielen und als er mich dann wieder gesehen hat, hat er mich gedrückt und „I love you“ gesagt. Ich hätte ja schon wieder heulen können. Dann haben wir gespielt, erst zu zweit und dann mit Patry. Es war super, wir hatten alle drei einen riesen Spaß. Um halb 11 sind wir zu Nana aufgebrochen – Jul ist auch mit ihrem Alley vorbei gekommen. Ich fand das so schön, wie früher, nur, dass Patry dabei war. Aber sie ist wirklich schwer in Ordnung, ganz lieb und sehr nett. Jetzt sitzen wir in der Küche, sie macht Aufgaben für ihr Studium und ich blogge. Heute Nachmittag kommt hoffentlich Jul und heute Abend geht’s ins HiB, Dayan kommt auch.

Was hat sich so verändert, im Hause Duggan? Nicht viel. Es ist genauso chaotisch, wie es zur meiner Zeit am Wochenende war – überall stehen Flaschen, die Arbeitsplatte quillt mit Kochbüchern über, die Klamotten von Kids stapeln sich auf Stühlen und dem Tisch, im Kühlschrank wird wieder alles gelagert und gesammelt, die Arbeitsplatte in der back kitchen ist kaum zu erkennen – es ist einfach so, wie ich es nicht mag. Michelle schreibt immer noch alle Dinge ans Whiteboard und ist so, wie sie ist. Sie haben ein drittes Auto, Hund Toby ist im Dezember gestorben und schnief mein Kätzchen Mitzi hat Katzengift gefressen und lebt auch nicht mehr 🙁

Highlights von gestern und heute, als von

  • Michelle: Oh Chrissy, wie sehr ich dein „really“ vermisse

und

  • Brian: „You’re a BERY 😀 good tracks builder – it’s amazing and wonderful“, „I love you“ und das wohl schönste was er gesagt hat: „why can’t you stay here“.

gesagt wurde. Oh ja, wie sehr ich dieses kleine Persönchen einfach nur liebe!

Das war’s von mir – bald melde ich mich wieder. Küsschen nach D

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shorty

Nervlich (mal wieder) am Ende, wobei Michelle diesmal nicht der Grund ist – morgen mehr – mein Akku ist in 11 Minuten zu Ende und ich bin immer noch nicht im Besitz eines Adapters. Nur so viel: es ist mehr als wunderbar hier zu sein!!!

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Zoo – don’t go!

Heute stand der heißersehnte Zoobesuch auf unserem Tagesplan. Wir waren schon alle um 9 Uhr wach, haben uns ganz gemütlich fertig gemacht und sind dann erst einmal was frühstücken gegangen. Um 12 Uhr. Danach haben wir uns einen Bus zum Phoenix Park genommen – der Park grenzt nämlich direkt am Dubliner Zoo. Und da wollten wir ja schließlich hin. Doch von weitem hat man es schon gesehen: eine meterlange Schlange (iiiiiiihhh, ich hasse Schlangen!) Eine Stunde hätten wir bestimmt anstehen müssen und deshalb ist der Zoobesuch wieder aufgeschoben. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben 🙂 so sind wir etwas durch den Park gewandert. Auch heute war das Wetter wieder gut, zwar nicht so sonnig wie gestern, aber trotzdem sehr akzeptabel. Zurück in der Stadt, war mein eigentlich einziges Ziel, die Schuhe von ‚Dunnes‘ zu kaufen, die ich gestern schon gesehen hatte, dort meine Schuhgröße aber nur noch in rot vorhanden war. Da es an so ungefähr jeder Ecke ein Dunnesgeschäft gibt, war ich guter Dinge dieses Paar in blau kaufen zu können. Aber der Laden hatte zu. Fand ich nicht ganz so toll – Frustshoppen ist auch ins Wasser gefallen, weil das normale Shoppen schon nicht gut läuft. Aber zum guten Schluss, bin ich im letzten Geschäft dann doch fündig geworden. Eine JOGGINGHOSE. Mehr nicht. Und plötzlich war es schon kurz vor fünf – auf zum Essen gehen. Diesmal italienisch bei unserem Standart-Italiener (jedesmal essen wir dort :)) Es war sehr lecker – jetzt sitzen wir gesättigt in unserem Hostelzimmer und chillen. Alle sind etwas kapputt, muss wohl an der letzten Nacht gelegen haben. Stimmt, da fehlt ja auch noch die Berichterstattung.

Also, gestern Abend haben wir die erste Astiflasche mit einem recht großen Spektakel geöffnet. Schließlich wusste keiner, wie viel Druck sich in der Flasche befand und bevor wir eine gelöcherte Decke gehabt hätten oder zerbrochene Scheiben am Nachbarhaus, haben wir uns für die „stülp-Pullover-über-Methode“ entschieden. Die zweite wurde mit der „Cardigan-Methode“ geöffnet und die letzte nur noch mit einem Puschelsocken. Hat alles wunderbar geklappt, ganz ohne Malör. Dayani hatte die ganze Zeit Zeit mit ihrem Bulmers verbracht und irgendwann, ich glaube so gegen 22 oder 23 Uhr sind wir zum Auld Dubliner gestöckelt, gewackelt, was auch immer. Ich fand’s super, auch wenn die Musik ein kleines bisschen besser hätte sein können. Wir haben sehr nette Italiener kennengelernt, wobei ich kein Wort mit denen gewechselt habe und auch nur von den Bildern weiß, wie sie ausgesehen haben. Davon lade ich aber keins hoch, weil ich nicht immer optimal getroffen bin. Bevor wir in einen anderen Club gegangen sind, meinte Jul mit ihrem Bulmers herumzuwerfen. Sie hat’s einfach fallen lassen 😀 die beiden Schnecken waren dann etwas bekleckert. Mein 10€ Vodka-Redbull habe ich randvoll auf’m Klo stehen lassen. Das Geld hätte ich auch einfach in einen Gulli schmeißen können. In dem zweiten Club, war die Musik zwar besser, aber die Tanzfläche war eher zum Durchgangsgang erklärt worden. Das hat mich super angenervt, weil man ständig angerempelt wurde und nicht richtig tanzen konnte. Gegen eins müssen wir wohl wieder am Hostel gewesen sein. Unser leeres Bett hat sich kurze Zeit nachdem wir völlig durch auf’m Boden gegammelt haben, mit einem Mann gefüllt. Ich fand den komisch. Der ist aber mittlerweile wieder weg und ich bzw. wir alle hoffen, dass das so bleibt und nicht plötzlich wieder ein unbekannter Mensch im Zimmer steht. Ich könnte jetzt ein Eis vertragen.

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Die Tagesthemen am 25.02.2012

Guten Abend meine Damen und Herren,

das deutsche Trio ist gut in Dublin angekommen. Der Flug war pünktlich, angenehm und überschaubar besucht. Am Dubliner Flughafen haben wir den erst besten Bus in Richtung City genommen, sind durch halb Dublin zu unserem Hostel gestiefelt (Übertreibung macht anschaulich) dort unseren Koffer in die zweite Etage hochgehieft (das Haus hier ist bestimmt von 1887 oder so, richtig hoch, dementsprechend viele Stufen sind vorhanden…) aber wir sind als Sporttrio gereist, von daher war das wirklich kein Problem. Etwas warm. Generell ist unser Zimmer sehr warm. Ich glaube wird sind umgeben von Heizungsrohren und die Heizung bollert auch gemütlich vor sich hin (zum Glück ohne Geruch 😛 :D) Auf jeden Fall sind Dayan, Jul und ich nach einer Chiller-Miller-Einheit zum Shoppen aufgebrochen. In vier oder fünf Geschäften waren wir und ich bin mit keiner einzigen Tüte herausgekommen. Kaum zu glauben, aber wahr. Grundsätzlich ist das ja erstmal nicht schlecht, aber wenn man bedenkt, dass ich nur noch über eine Hose und zwei Pullover verfüge, die sich in meinem Koffer befinden, gibt mir das ein wenig zu Bedenken. Nach unserer mehr oder weniger erfloglosen Shoppingtour sind wir dann erstmal schön ungesund essen gegangen. Wir waren bei „Papa John’s“ – ich bin immer noch gut gesättigt, obwohl ich bestimmt schon seit 2,5 Stunden verdaue. Aber egal, das ist wirklich unwichtig 😀

Im Moment sitzen wir zu dritt in unseren Viererzimmer und hoffen alle, dass das so bleiben wird. Anfangs standen hier zwei unbekannte verlassene Rucksäcke, aber die sind in unserer Abwesenheit wohl abgeholt worden. Gleich irgendwann werden wir uns einen Schnasseln, fertig machen und dann ein wenig abzappeln gehen. Ich freu mich wie sau! 🙂

Morgen geht’s hoffentlich in den Zoo und nochmal durch die Stadt, bummeln, abends gehen wir italienisch Essen (ist schon reserviert, hier ist es rappelvoll!) und dann gucken wir mal, was noch so passiert. Ich melde mich bestimmt sehr bald wieder.

Macht’s gut ihr Lieben 🙂

Und jetzt kommen wir zu dem Wetter: es ist genial!

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Hello Essen!

Und das war’s schon wieder! Wie schnell eine Woche doch um gehen kann. Ich habe mich wirklich sehr gefreut alle und vieles wiederzusehen, auch wenn ich ab und zu von einer gewissen Person leicht genervt war. Sie wird sich wohl nie ändern und alles andere bleibt womöglich auch so wie es ist. Nur die Kleinen, die werden groß und älter und die Alten, die werden älter und irgendwann wieder kleiner 😀 … aber bis es soweit ist, vergehen noch paar Jahre.

Mein Tag verlief eigentlich ohne großartige Schwierigkeiten. Ich hatte schon am Donnerstagabend das meiste zusammen gepackt und musste heute morgen nur noch den Rest zusammen kramen. Nana war noch da, weil sie es gestern nicht mehr geschafft hat vorbei zu kommen. Um 10 Uhr sind Michelle, Brini und ich nach Cork gefahren. James musste nach Mallow und Patri ist mit den beiden anderen zuhause geblieben. Cahli war voll süß beim Abschied und ich glaube er hat sich echt gefreut, dass ich zu besuch war. Er kann das nicht so zeigen wie Jenny, aber man hat es einfach gemerkt. Bei Jenny war das Abschied nehmen kurz und schmerzlos, weil sie das neue Stifte- und Scherenset äußerst interessant fand. In Cork, an der Bushaltestelle stand schon der Bus, vollgepackt mit Menschen. Und draußen standen auch noch welche, die mit wollten! Ich habe kurz gedacht ‚okay, dass kann lustig werden‘, aber dann hat Michelle sofort in Erfahrung gebracht, dass noch ein zweiter aircoach Bus kommt. Das trat auch so ein. Ich, als einer mit der Vorbucher im Internet, durfe als erstes einsteigen. Nur leider ergab sich da wieder das Problem mit dem Ticket bzw. nicht gültigem Ticket. James hat mir mein vermeintliches Busticket ausgedruckt, das habe ich den Busfahrer überreicht. Der hat mir dann aber klar gemacht, dass das nur für die Hinfahrt gültig war. Also musste ich mir wieder ein neues kaufen. Das ist nämlich so: du buchst im Internet deinen Bus (in meinem Fall Hin- und Rückfahrt), bekommst eine Email (das ist dein Hinfahrtticket), druckst dieses aus und übergibst sie dem Fahrer. Der gibt dir dann dein Rückfahrticket. Dann läuft’s rund. Wenn dies nicht der Fall ist, hast du ein kleines Problem, so wie ich und kannst insgesamt vier Fahrten bezahlen. Aber das habe ich mir bekanntlichweise ja selbst eingebrockt.

Wie auch immer, ich habe mir jedenfalls einen Fensterplatz auf der Sonnenseite ausgesucht. Die Fahrt war gut, der Aufenthalt am Flughafen auch – nicht zu langweilig – und der Flug war trotz 10 minütiger Verspätung pünktlich um 20:25 geladet. Es war ein guter, angenehmer Flug. Ja, und jetzt bin ich wieder zuhause. Im Februar ist es wieder soweit, aber da fliege ich nicht allein. Meine liebe Jul und ich, wir fliegen zusammen. Auch dann werde ich wieder bloggen 🙂 bis dahin, alles Liebe

eure Chrissy

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