Hallo an alle, die diese Zeilen lesen.
Alles Jahre wieder, somit auch dieses Jahr. Paar Tage den irischen Flair genießen tut immer gut. Diesmal (leider!) nicht mit Juls, aber dafür mit meiner lieben Schwester Mimi und (zu einem späteren Zeitpunkt) sogar mit meinen Eltern und guten Freunden auf einem Boot.
Seit Donnerstag Abend sind wir in Irland. Nach einer Nacht im bekannten Abigail Hostel direkt in Dublin hat uns der Bus nach Cork gebracht. Die Aufregung war zwischenzeitlich sehr hoch, da wir bis 11:00 an einer komplett falschen Bushaltestelle gestanden haben. Erst nachdem uns ein netter Ire darauf aufmerksam machte, rannten wir gut beladen zu der >richtigen< Haltestelle. Zum Glück stand der Bus noch. Es schien als ob er auf uns gewartet hätte, denn ich hatte zuvor online gebucht. Mit paar Minuten Verspätung fuhren wir ab, kamen aber super durch. Die irischen Autobahnen sind schließlich nicht mit den deutschen zu vergleich. Stau? Fehlanzeige – zumindest wenn man aus Dublin raus fährt.
In Cork selbst haute uns der Inhalt der Geschäfte nicht unbedingt um; deswegen blieb unser Geld auch bei uns. Viel verändert hat sich nichts, obwohl ich schon lange nicht mehr dort gewesen bin. Unseren Koffer dürfen wir übrigens am Busbahnhof parken. Da war sehr nett und ich würde mal schätzen nicht selbstverständlich. Der stand nämlich mitten im Büro der Bus-Mitarbeiter :D. Zum Nachmittag holten wir den Koffer wieder ab und liefen zum Cork Bahnhof. Dann waren es nur noch 30 Minuten Fahrt, bis wir Mallow erreichten. Mit Michelle und den Kindern verabredeten wir uns um 6 beim Pub HiB. Um kurz nach 6 trudelten sie ein. Wir nahmen noch ein (sehr süßes) Getränk zu uns („Club Orange“, nicht zu empfehlen!!!) und gingen danach italienisch Essen. Sogar James kam dazu. Es scheint eine Seltenheit zu sein. Denn wenn er nicht gerade arbeitet, fährt er Fahrrad. Und wenn er nicht Fahrrad fährt, arbeitet er im Garten. Sonntags gehen sie alle zusammen schwimmen. Immerhin.
Am Samstag haben wir erstmal die Hochzeit verfolgt. Nana und Grandad kamen dazu. Etwas hektisch zwischendurch, aber das ist ja das Gängige im Hause Duggan. Anschließend sind wir zu der Donkey Farm gefahren. Das war ganz cool. Wir hatten schönes Wetter und sind zwei Rundwege gelaufen. Zum Schluss hat uns Michelle noch eine Eselin adoptiert. Orlaith Jane. Orlaith ist ein irischer Name; im Grunde sprechen wir nur Ola aus. Die irische Sprache besteht aus vielen Buchstaben, die sehr häufig nicht mitgesprochen werden. Orlaith ist da ein gutes Beispiel für. Nach der Farm hat Michelle die Kids zuhause abgesetzt, denn sie waren nicht so scharf darauf noch mit nach Mallow zu kommen. In Mallow selbst waren wir in paar Geschäften und zum Teil recht erfolgreich. Natürlich musste Michelle uns noch vegetarische Burger, Süßkartoffeln und andere Süßkartoffel-Knoblauch-Würfel kaufen, obwohl wir noch jeweils eine Hälfte Pizza übrig hatten… kaum zuhause angekommen, wurde auch direkt alles in den Ofen geschmissen. So aßen wir in verschiedenen Abschnitten. Die Kinder aßen Lasagne, die zwar im Ofen war aber nicht heiß genug war.. also ab in die Mikrowelle… zu heiß ist auch nicht gut… also stehen und abkühlen lassen… bis es in Vergessenheit geriet. Während des Essens kamen die O’Regans zu Besuch. Die Kinder haben schön draußen gespielt. Sogar Brian, der sich sonst ja immer lieber mit Medien beschäftigt hat.
Der Sonntag war schnell vorbei, denn er bestand nur aus dem Vormittag. Um 10 vor 1 ging schon unser Zug nach Dublin.