Mallow, Dromdowney, Avalon

Hallo Freunde! Sorry nochmal, aber gestern hab ich’s einfach nicht mehr geschafft. Ich starte mal bei Sonntagabend:

Also, am Sonntagabend war bei uns nicht wirklich viel los. Wir haben nur noch gegammelt und bestimmt eine gute Stunde versucht, eine Weinflasche OHNE Korkenzieher zu öffnen. Wir sind wegen fehlender Motivation und Müdigkeit gescheitert. Um 22 Uhr sind wir schon voll brav ins Bett gegangen und der nächste Morgen, also Montag, hat um kurz nach sieben begonnen. Mit einer kalten Dusche, juchu (ein anderer Zimmergenosse ist uns zum Glück erspart geblieben! :)) Wir haben im Hostel gefrühstückt, sind danach zur Bushaltestelle geschlendert, wo uns der erste Bus den wir nehmen mussten, erstmal eiskalt stehen gelassen hat. Der nächste war aber so gütig und hat uns mit zum Bahnhof genommen. Dort saßen wir dann fast zwei Stunden rum. Die eigentliche Zugfahrt ging nur schleppend voran – alle waren etwas hibbelig und kribbelig. Gegen kurz nach zwei haben wir Mallow erreicht und das erste, was Jul und ich gemacht haben; wir haben das HiB besucht. Alles wie immer, der Geruch, unser Stammplatz, der laufenende Fernsehr, die schmutzigen Scheiben, der braune und der weiße Zucker im Schälchen. Nur die Tassen, das waren andere. Aber warum sollte sich auch was ändern?! Wie auch immer, um kurz vor vier wollte uns Elaine (kurze Erinnerung, das ist Jul’s Gastmama) von ihrer Schule abholen. Ich bin noch mit zu den O’Regans gefahren und habe mir Juls Schützlinge erstmal angesehen. Zuckersüß, kann ich da nur sagen. Um fünf Uhr wurde ich nach Hause gebracht. Die Kids, Michelle und Patry standen schon an der Tür und Brini hat das ganze Team angeführt. „Komm rein“ hat er gesagt „und setz dich hin…“ Dann ist er nach draußen geflitzt und hat Traktorfahrer gespielt. Jenny war nicht ganz so gut zurecht, etwas brummelig, kränkelt wohl ein wenig. Cahli war fit und sehr süß, hat gut abgenommen, wie ich finde und war voll brav, die ganze Zeit. Aber ich kenne ihn… 😛 Michelle, ja Michelle ist so…. WIE IMMER 😀 binnen Sekunden hatte ich eine „hot chocolate“ vor mir stehen, ein Glas Wasser und unglaublich viel Süßkram. Die Kids haben ihre Spielzeuge ausgepackt und wie sau gefreut – vor allem Brini, von ihm habe ich gleich zwei mal unaufgefordert einen Kuss und eine Umarmung bekommen – darüber habe ich mich sehr gefreut. Irgendwann sind die Kids in die Wohnzimmer verschwunden und wir (also Michelle, Patry und ich) hatten Zeit zu quatschen. Es war sehr entspannt, wir haben viel gelacht – wir saßen sehr lange zusammen. Nana und Grandad kamen auch noch dazu und plötzlich stand auch noch James im Türrahmen. Der hat sich auch super gefreut und so saßen wir zu sechs am Tisch. Nach und nach sind es dann immer weniger geworden, bis nur noch meine Gasteltern und ich übrig geblieben sind. Das fand ich gut. Zwischenzeitlich wurde mir von (ihr dürft raten wer es war) ein abgelehntes Abendessen vor die Nase gestellt. Ich habe es einfach gegessen und hab vor allem versucht, die ganze Sache mit etwas Humor zu sehen. Und es hat geklappt – ich hab mich selbst gewundert. Geschlafen hab ich erst spät – Hello Ireland = Hello Tea.

Heute war ich um halb 9 unten und was haben die Kids gemacht? Sie haben kein Tv gesehen, nein, sie haben Wii gespielt! Ich habe gleich mal eine Runde mit gezockt und natürlich haushoch verloren. Patry hat die beiden Großen zur Schule gebracht und Brian war mit im Schlepptau. Ich konnte in der Zeit in Ruhe frühstücken. Als beide wieder da waren, wusste ich nicht so recht was ich machen sollte. Brian hing mehr an Party und als sie dann nach draußen gegangen ist, war das Haus ruhig. Somit bin ich nach oben gedackelt, etwas frustriert, weil ich davon ausgegangen bin, dass wir irgendwas zu dritt machen oder besser noch ich alleine mit Brian. Kurze Zeit später habe ich es unten heulen hören, ich hab mir meine Sachen geschnappt und bin wieder runter gegangen. Er hat mich gesucht und wollte mit mir spielen und als er mich dann wieder gesehen hat, hat er mich gedrückt und „I love you“ gesagt. Ich hätte ja schon wieder heulen können. Dann haben wir gespielt, erst zu zweit und dann mit Patry. Es war super, wir hatten alle drei einen riesen Spaß. Um halb 11 sind wir zu Nana aufgebrochen – Jul ist auch mit ihrem Alley vorbei gekommen. Ich fand das so schön, wie früher, nur, dass Patry dabei war. Aber sie ist wirklich schwer in Ordnung, ganz lieb und sehr nett. Jetzt sitzen wir in der Küche, sie macht Aufgaben für ihr Studium und ich blogge. Heute Nachmittag kommt hoffentlich Jul und heute Abend geht’s ins HiB, Dayan kommt auch.

Was hat sich so verändert, im Hause Duggan? Nicht viel. Es ist genauso chaotisch, wie es zur meiner Zeit am Wochenende war – überall stehen Flaschen, die Arbeitsplatte quillt mit Kochbüchern über, die Klamotten von Kids stapeln sich auf Stühlen und dem Tisch, im Kühlschrank wird wieder alles gelagert und gesammelt, die Arbeitsplatte in der back kitchen ist kaum zu erkennen – es ist einfach so, wie ich es nicht mag. Michelle schreibt immer noch alle Dinge ans Whiteboard und ist so, wie sie ist. Sie haben ein drittes Auto, Hund Toby ist im Dezember gestorben und schnief mein Kätzchen Mitzi hat Katzengift gefressen und lebt auch nicht mehr 🙁

Highlights von gestern und heute, als von

  • Michelle: Oh Chrissy, wie sehr ich dein „really“ vermisse

und

  • Brian: „You’re a BERY 😀 good tracks builder – it’s amazing and wonderful“, „I love you“ und das wohl schönste was er gesagt hat: „why can’t you stay here“.

gesagt wurde. Oh ja, wie sehr ich dieses kleine Persönchen einfach nur liebe!

Das war’s von mir – bald melde ich mich wieder. Küsschen nach D

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3 Antworten zu Mallow, Dromdowney, Avalon

  1. Susssanni sagt:

    Ute, Stefan, Mimi, habt ihr den Satz gelesen? Ja, DEN Satz:

    „Um fünf Uhr wurde ich nach Hause gebracht.“

    NACH HAUSE? Chrissy, da hast du ja wohl was verwechselt!!!

  2. chrissy sagt:

    Mein liebstes Tantchen, auch wenn es schwer fällt zu glauben: es ist mein zuhause, mein zweites zuhause, aber es ist ganz klar ein zuhause.

  3. Mutti sagt:

    Als ich gerade diese Zeilen gelesen habe,meine Süße, war ich wieder ganz begeistert von deinem Schreibstil.
    Ja, ja die Michelle, sie wird sich wahrscheinlich nie ändern. Du machst das genau richtig, take it easy.
    Sussanni: Das mit „nach Hause“ ist mir ehrlich gesagt nicht negativ aufgefallen 😉

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