Hallo! Ich bin wieder in Deutschland! 😛 Aber ich fange mal bei Montag an.
Am Montag hatte ich frei. Bin aber trotzdem recht früh aufgestanden, um den wirklich letzten Rest einzupacken, zu putzen, saugen, wischen… alles, was halt so anfällt. Danach habe ich unten direkt weiter gemacht… dass sah da schon wieder aus… vom feinsten! Ich habe logischer Weise die letzten Stunden mit meiner Familie verbracht. Wobei, eigentlich mehr mit Michelle als mit allen anderen – Brian hat von früh morgens an bis zum Abend Thomas gesehen. Durchgehend. Somit habe ich Shelly paar grundlegende Funktionen am Laptop gezeigt. Am Nachmittag sind Jenny und ich von Haus zu Haus gedackelt um Goodbye zu sagen. Bei Elaine war ich wirklich lange und wir haben uns echt gut unterhalten. Bei Nana habe ich anschließend auch noch gehalten. Wir waren relativ spät zurück – ich war dann noch so lange unten, bis die Kids ins Bett gegangen sind und bin dann selbst nach oben gegangen. Gegen kurz nach 10 hab ich mich mit Michelle und James unten „getroffen“. Wir haben noch lange zusammen gesessen und gequatscht. Irgendwann musste ich mich dann von James verabschieden. Michelle und ich haben dann danach eine Flasche Rotwein geöffnet und bis 1 Uhr zusammen gesessen. Ich hab geschlafen wie ein Stein.
Der Dienstagmorgen hat früh gestarten. Das letzte mal den Morgen mitzuerleben war… strange! Gegen 9 haben die zwei ‚Großen‘ und ich uns dann verabschiedet. Ich war nicht unbedingt glücklich darüber, aber zum Heulen zu mute war mir auch nicht. Also eher so ein Zwischending. Und eine Stunde später ging’s dann schon los nach Cork. Zum Glück waren wir zum perfekten Zeitpunkt da – es gab also kein langes Gewarte. Michelle war sehr traurig, Brini hätte ich am liebsten eingesteckt und mitgenommen. Ihm Tschüss zu sagen tat mir dann doch weh. Seuftz —
Im Bus ich auf der Sonnenseite. Die Zeit verging schnell, ich habe gute Musik gehört und relativ viel gedöst. Gegen Punkt drei sind wir am Dublin Airport angekommen. Im Terminal 2 war es rappelvoll!!! Ich habe eine Waage entdeckt und erstmal meinen Koffer auf’s genaue Gewicht überprüft: über 24kg. Na toll dachte ich mir und habe erstmal soviel wie’s nur irgendwie ging ins Handgepäck verstaut bzw. angezogen. Dann stand ich da, wie ein Michelin Männchen, mit einem 22kg schweren Koffer, einem 8,5kg schweren Handgepäck, mit einem nervigen und überflüssigen Hut und einer Jacke. In einer Masse von Menschen, bei einer Temperatur von gefühlten 40°C. Die Schlange ging schleppend voran. Deswegen hatte ich genug Zeit mir die Angstellten genau anzugucken. Alle sahen nett und freudlich aus, außer ein so ne Olle. Und, was soll ich anderes schreiben, zu ihr wurde ich aufgerufen. 2kg zuviel = 30€ ärmer. Hätte ich genauso gut eine weitere Box schicken können, und hätte dann nicht den ganzen Stress mit schweren Gepäck usw. gehabt. Aber okay, beim nächsten mal. Die Zeit verging auch dort schnell und nach gefühlten wenigen Minuten habe ich mich schon zum Flugzeug begeben. Dort haben dann alle Passagiere erfahren, dass der Pilot kurzfristig krank wurde. Warten war also angesagt, bis ein Neuer gefunden wurde… – das fanden aber manche Mitreisende nicht so gut und haben die ganze Zeit lang Theorien aufgestellt, wieso, weshalb, warum, wie lang (…) und herum gemeckert. Geändert hat’s nicht – mit 30 – 45 minütiger Verspätung sind wir dann los geflogen. Der Flug war angenehm, wir hatten voll oft klare Sicht nach unten. Bei der Gepäck-Ausgabe kam mein Koffer zum Glück recht schnell und somit war ich schnell draußen. Und es war unglaublich, ich kam gar nicht klar 😀 einfach unbeschreiblich alle oder viele wiederzusehen. Nach und nach sind immer mehr bei mir zuhause eingetrudelt. Ich fand’s super, hat mich sehr gefreut 🙂
Bei meinem irischen Zuhause geht’s jetzt wohl drunter und drüber. Für die Kinder tut’s mir Leid und für Michelle eigentlich auch. Aber für die Kinder ist es echt blöder Mist, weil nicht mehr darauf geachtet wird, dass die vernünftig essen, es läuft nur noch der Tv… wahrscheinlich geht das solange so, bis das neue Aupair kommt. Wir werden es sehen. Ich werde die Duggans auf jeden Fall regelmäßig skypen bzw. anrufen. Und besuchen fahren.
Zum Schluss möchte ich mich bei euch bedanken. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Aupair-Zeit gewähren. Alles Liebe,
eure Chrissy
Da du keine Träne verloren hast, haben Sussanni und ich ja wohl die Wette verloren 🙁
Das macht aber nichts. Wir machen uns einen gemütlichen Abend und schnasseln dabei den Sekt und essen statt Chips und co. Gemüsestreifen 🙂
Schön, dass du endlich wieder zu Hause bist. In der ersten Zeit werde ich es vermissen, deinen Blog zu lesen und die Kommentare, besonders die von Sussanni. Deine Ausdrucksweise hat mich oft zum Schmunzeln gebracht.
An alle hier im Blog, die sich angesprochen fühlen: Ihr habt mich ja schön an der Nase herum geführt, aber dafür war es eine super Überraschung und gleichzeitig mein schönstes Geburtstagsgeschenk.
Ich glaub der nervige und sehr überflüssige Hut war meiner,stimmts??? Lieb dich 🙂
😀 ja, der liegt hier auch noch… ich bring dir den am Mittwoch mit 🙂 love uuuuuuuu :-*
Meine (fast) erste Handlung am Laptop war, in den Blog zu schauen. Ich habe jetzt nur die letzten Einträge gefunden und bewahre mir die anderen noch ein bisschen auf. Tja, schade, dass der Blog jetzt ausgeblogt hat. Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Und das ging von September 2010? Ich kann gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist.
Schön, dass du wieder da bist, Chrissy!!
„Ich habe die letzten Einträge gefunden“, ist natürlich Quatsch. Ich meinte „gelesen“.