20,4 kg

Ich bin wieder in Deutschland. Seit Sonntag.
Der Samstag Abend war sehr gut. Wir haben uns ein Bulmers und Smirnoff Ice auf unserem Zimmer gegönnt und sind dann gegen 20:00 Uhr in Richtung Temple Bar losgezogen. Unsere erste Bar war tatsächlich ‚Temple Bar‘, wo wir uns aber nur kurz aufgehalten haben. Den restlichen Abend verbrachten wir im ‚Auld Dubliner‘. Es gab Livemusik und wir haben nette Leute kennengelernt… Eigentlich wollten wir gegen 22:00 Uhr zurück im Hostel sein – irgendwas zwischen 23:00 und 23:30 Uhr ist es aber dann geworden… der Grund dafür war ich… 😀
Nun ja, die Nacht war relativ kurz. 03:30 Uhr aufstehen, 04:15 Uhr Hostel verlassen, 04:40 Uhr Bus zum Flughafen nehmen. Es hat alles gut geklappt, allerdings wurde der Bus durch ein Taxi ersetzt. So waren wir schneller und haben netterweise den Preis gezahlt, den wir auch hätten für den Bus zahlen müssen. Am Flughafen waren wir in wenigen Minuten mit Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrolle durch. Die Frau am Check-In Schalter war sehr freundlich. Mein Koffer wog 20,4 kg – sie hat ihn durch gelassen ohne dass ich etwas zahlen musste.
Der Flug war so, na ja, la la. Kurz nachdem wir unsere Plätze eingenommen haben, kam ein komischer Vogel, 30 Jahre, hoch roter Kopf, Guinness im Gepäck. Dabei hatte er die Dosen wahrscheinlich nicht nur im Gepäck, sondern auch schon einige Intus (zumindest nach seinem Verhalten und seinem Kopf zu urteilen). Der Typ war total anstrengend, wollte die ganze Zeit über mich mit Juls kommunizieren und rempelte mich ständig an. Ich versuchte das irgendwie zu ignorieren und flüchtete mich in meine Musik und dreht mich von ihm weg. Der Flug war dieses mal nicht komplett ausgebucht. Das war gut für uns, denn so konnten wir uns von dem Vollpfosten wegsetzen. Ein Steward war sehr zuvorkommend und brachte uns noch ein Getränk unserer Wahl auf seine Kosten. Wir landeten pünktlich, unsere Koffer kamen glücklicherweise auch beide an und jetzt sind wir erstmal wieder zuhause. Mal sehen wie lange… 🙂
Ich bin sehr dankbar für diese wunderbare, erfahrungsreiche und intensive Woche. Ich freue mich auf den nächsten gemeinsamen (Irland-)Urlaub mit Dir, meine liebe Juls! 🙂

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Dubliner Zoo

Wir haben es tatsächlich geschafft – wir waren im Zoo. Um diesen Zoo wird ein ziemlicher Bohei gemacht – angeblich konnte man dort Elefanten reiten, außerdem soll er einer der schönsten Zoos Europa sein. Ich bin da anderer Ansichten – der ZOOM in Gelsenkirchen ist um Welten besser. Wie dem auch sei – es war trotzdem ganz schön dort. Es gab einen Rundweg um einen See herum, auf dem Inseln für Affen waren. Auf der anderen Seite gab es Gehege von verschiedenen Tieren, die alle ein bisschen hätten größer sein können. Nach 2h umher laufen waren wir mit dem Zoo durch. Direkt neben dem Zoo liegt der Phönix Park – dort haben wir es uns auf dem Rasen bequem gemacht und die Sonne genossen. Irgendwann konnte ich mich aufraffen und es ging in Richtung Innenstadt. Wir waren in ungefähr jedem Geschäft, ich habe ungefähr 1000 Sachen gesehen die ich gerne gekauft hätte, es aber sein gelassen habe, weil ich a) fast pleite bin und b) mein Koffer sonst aus allen Nähten platzen würde. Beide Punkte sind etwas frustrierend! Auch an der Innenstadt grenzt ein Park ‚St. Stephans Green Park‘, dort dackelten wir ebenfalls hin. Es war rappelvoll (!!!) – dennoch fanden wir ein schönes Plätzchen in der Sonne und chillten einige Minuten. Das war sehr entspannend, dass einzige was genervt hat, waren irgendwelche Tee-Nager, die in Affen- und Tigerkostümen lautstark durch die Gegend gebrüllt und sich gegenseitig gefangen haben.

Am späten Nachmittag schlenderten wir zur Tempelbar, weil dort unser Italiener ist. Wir aßen dort – mehr schlecht als recht – und gingen dann zurück zum Hostel. Jetzt entspannen wir noch etwas, genießen das Getümmel am Flussufer und ziehen später nochmal in Richtung Tempelbar um ein Guinness und ein Bulmers zu trinken. Allzu spät wird es heute nicht werden, weil wir morgen um halb 4 (!) aufstehen müssen!
Liebste Grüße aus Dublin!!

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Oscar

Wir sind in Dublin. Der Morgen in Dromdowney war gut! Ich habe schnell meine Sachen zusammen gepackt und die restliche Zeit mit den Kids verbracht. Wir waren draußen und haben hinterher im Toyroom ‚Cork Monopoly‘ gespielt. Pünktlich um 12 Uhr waren wir bei Juls. Wir haben uns von allen verabschiedet, danach hat Michelle und zum Bahnhof gefahren – die Kids waren mit im Schlepptau. Der Abschied war kurz, aber nicht ganz schmerzlos.

Die Zugfahrt haben wir gut herum bekommen. Als wir in Dublin ankamen, haben wir uns den erst besten Bus geschnappt und sind bis ‚Tempelbar‘ gefahren. Danach steuerten zwei voll beladene Mädels direkt auf das Hostel zu, das direkt am Fluss liegt. Ein Drei-Bett-Zimmer haben wir gebucht. War noch jemand mit auf dem Zimmer? Zu unserer Enttäuschung – ja. Ein verlassener Koffer mit Kontaktkärtchen stand einsam in einer Ecke im Zimmer. Darauf stand: Oscar, aus Island. Ein Typ also, blieb also zu hoffen übrig, dass es ein cooler, vielleicht jüngerer Typ in unserem Alter war? Enttäuschung Nummer 2 – nein, ich schätze er ist zwischen 30 – 40 Jahre alt.
Den Nachmittag haben wir in der Innenstadt verbracht. Gegessen haben wir bei Papa John’s, einem leckeren Fastfoodladen. Danach sind wir zurück auf’s Zimmer, Oscar war nicht da. Wir haben es uns gemütlich gemacht, Musik gehört, gequatscht und alte Blogeinträge gelesen. Irgendwann haben wir uns etwas in Schale geschmissen – wenn man schließlich in Dublin ist, sollte man das nutzen und ausgehen. Nur doof wenn ausgerechnet an diesem Tag ein Feiertag ist. Karfreitag – bei den Iren ein Tag (so wie Weihnachten) an dem keine Pubs aufhaben. Keine Pubs = kein antanzen. Schade! Wir waren also wieder früh zurück auf unserem Zimmer.
Morgen möchten wir endlich in den Dubliner Zoo. Oft hatten wir das schon vor – morgen klappt es ganz bestimmt. Das Wetter soll gut werden und wir werden pünktlich um halb 10 am Tor stehen und auf Einlass warten. So ist jedenfalls der Plan 🙂

P.s. Macht euch keine Gedanken wegen Oscar! Alles tutti frutti! Bussi

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Farmwalk

Hallo alle zusammen,

heute waren wir (Michelle, die Kids, Juls und ich) in Killarney. Wir sind zum „Muckross House“ gefahren. Dort war ich schon öfter, es ist so schön da, dass man immer dorthin fahren kann. Wir hatten Glück, denn heute hat ein Farmwalk geöffnet – man lief einen Rundweg entlang und stieß immer mal wieder auf alte Farmhäuser. In den Farmhäusern wurde gezeigt, wie die Leute damals gelebt haben. Das war interessant und schön gemacht, in manchen Häusern waren sogar Frauen, die – wie damals – Brot über offenes Feuer gebacken oder Butter hergestellt haben. Außerdem waren dort viele (Baby-)Tiere, die waren sehr sehr niedlich. Wir haben auch Truthähne gesehen, die wirklich wirklich hässlich waren und so aussahen, als ob denen der Kopf wegschimmelte 😀 eins der vielen Highlights waren zwei Ziegenbabys, die (als wir sie sahen) gerade einmal 2h alt waren. Als der Rundgang beendet war, haben wir gepicknickt und sind dann nach einem kurzen Zwischenstopp im Killarney Outletcenter nach Hause gefahren.

Ich bin noch mit zu Juls gegangen, wir haben ein leeeeckeres irisches Gericht gegessen (Bacon und Cabbage 🙂 ), danach ist Elaine mit mir nach Mallow zu Tesco gefahren, weil wir noch paar Kleinigkeiten brauchten. Kurz danach bin ich zu mir gelaufen – keiner war da. Zum Glück hatte ich aber Wlan vor’m Haus und habe Michelles WhatsApp Nachricht erhalten, dass der Haustürschlüssel unter der Fußmatte seinen Platz gefunden hatte. Praktisch. Ich habe dann die Zeit genutzt schonmal ein paar Sachen zusammen zu kramen und zu packen, denn morgen Mittag geht es mit dem Zug wieder in Richtung Dublin.

Es ist unglaublich wie schnell die Zeit verfliegt. In den vergangenden Tagen haben wir soviel erlebt – jetzt stehen uns nur noch morgen und der Samstag zur Verfügung. Denn am Sonntag nehmen wir schon den Flieger um 7 Uhr zurück, paar Stunden später werde ich mich bei meiner Oma am Frühstückstisch wiederfinden. Wie schnell 7 Tage um gehen können, wenn es einem gut gefällt.

Ich kann noch nicht sagen, ob ich morgen im Hostel Internet habe. Werden wir sehen. Ich wünsche euch einen guten Abend! 🙂

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Hektik.

Es sind Ferien. Keine Schule. Keine Hausaufgaben. Keine verpflichtenden Termine. Kein Zeitdruck. Bei allen ist das so. Außer bei uns. Bei uns ist es immer hektisch. Wenn es nicht hektisch ist, dann ist Michelle nicht in der Nähe. Würde sich Hektik zusätzlich durch grüne Punkte am Körper äußern, dann wäre Michelle komplett grün.
Heute war von vorne bis hinten ein Hektik-Tag. Es ging los mit dem
Frühstück – ihres stand (sehr wahrscheinlich schon wieder abgekühlt) auf dem Tisch. Jenny und Brian spielten im Schlafanzug Tablet, ebenfalls am Tisch (09:00 Uhr). Nun wollte Michelle, dass die Kinder essen, sich zeitgleich umziehen, sie selbst musste natürlich auch noch essen, aufräumen und ihr Telefon checken. Und das selbstverständlich alles gleichzeitig. Hektik und Chaos sind da vorprogrammiert. Um 11 Uhr wollten wir eigentlich nach Mallow fahren. Um 20 vor 11 fällt ihr ein, dass sie noch duschen muss. Anstatt alles in Ruhe zu machen – es besteht schließlich kein Zeitdruck – lief natürlich alles im Schnellverfahren ab. Um die verbummelte Zeit aufzuholen, raste sie durch die Stadt, setzte hektisch Blinker, ihre linke Hand spielte hektisch an der Kreuzkette am Schaltknüppel herum, beim einlegen des Rückwärtsganges setzte sie versehentlich den Scheibenwischer auf höchste Geschwindigkeit, der hektisch auf der trockenen Scheibe entlang huschte. Beim einkaufen sauste sie durch die Gänge als gäb’s keinen Morgen mehr und ich stand die ganze Zeit nur da und fragte mich immer und immer wieder „wozu diese überflüssige Hektik.“ Diesmal ging es sogar soweit, dass sie (nachdem wir den Einkauf zuhause abgeliefert hatten und Juls zum Park abholen wollten, 14:00 Uhr aber schon lange durch war) fast einen Unfall gebaut hätte, weil sie viel zu schnell um die Ecke fuhr und ein Auto aus Juls Straße nicht erwartet hat. Beide Fahrer mussten stark in die Eisen gehen, zusätzlich riss Michelle das Lenkrad in die Büsche, sodass alles noch mal gut gegangen ist. Viel fehlte aber nicht mehr. Im Park selbst ging es, während des Picknicks wurde es vor allem zu Anfang hektisch, aber später beruhigte sich die Situation.

Ich könnte Seiten, nein, Bücher über diese Frau schreiben. Dagegen ist es im O’Regan Haushalt wesentlich angenehmer. Das war auch ein Grund, wessenwegen ich nach dem Parkausflug mit zu Juls gegangen bin. Ich brauchte ganz dringend eine Pause. Der andere Grund war, dass ich dort Essen bekommen habe bzw. Elaine hat mich eingeladen. Das klingt vielleicht komisch, aber bei mir zuhause esse ich äußerst ungern, weil ich nicht weiß wann und wie die Mahlzeiten gekocht und zubereitet wurden. Zu meinen Aupairzeiten sah das anders aus, weil ich da meistens das Zepter in der Hand hatte und wusste, wie lange irgendwelche Lebensmittel schon im Kühlschrank verweilten. Zur Zeit stehen da zum Beispiel immer noch die fertigen Bacon and Cabbage Teller und Salatboxen – und das seit mindestens Sonntag… Wie dem auch sei, bei Juls war es auf jeden Fall super, wir haben wieder das schöne Wetter ausgenutzt und waren draußen. Danach haben wir wirklich gut gegessen und anschließend mit den Kids gechillt. Zum Abschluss sind Juls und ich noch mal spazieren gegangen.

Morgen fährt die Duggan Familie mit uns nach Killarney. Ich bin sehr gespannt! Meine Bilder von der Kamera habe ich auf mein MacBook gezogen. Aber (heute) lade ich sie nicht hoch, weil das Internet heute Abend irgendwie nicht das schnellste ist. Paar Handybilder habe ich aber 🙂 Küsschen, wo auch immer ihr gerade seid!

 

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Heutzutage

Was wären die Kinder nur, wenn sie ohne iPad, iPod, TV, Playstation, Nintendo und all den anderen Medienzeug leben „müssten“? Ich glaube sie wären freiere, aktiviere, zufriedenere, fantasievollere und kreativiere Kinder! Es muss doch nicht sein, dass Kinder – ganz egal ob sie 3 oder 10 Jahre alt sind – oder irgendwo dazwischen liegen – ein eigenes (!) iPad / Tablet haben? Rechnet man die Duggan- und die O’Regan Familie zusammen kommt man auf 7 Kinder. 6 von 7 Kinder besitzen ein eigenes iPad bzw. Tablet. Das ist unglaublich aber wahr, – für die Kids ist es mal eine nette Abwechslung, für die Erwachsenen auf unbestimmte Zeit ein echter Ruhe-Reinbringer. Verständlich, wenn man in Betracht zieht, dass TV und Nintendo ausgesprochen langweilig geworden sind (bei einer Laufdauer von 24h am Tag, das 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr auch nicht wirklich verwunderlich!) Die Medienwelt muss sich in den nächsten Jahren unbedingt gute Sachen einfallen lassen bzw. gute Spiele entwickeln, denn der Hunger der Kinder auf neuen Medienkram wird nicht weniger werden… und mal ehrlich – mit was sonst sollten die Kids beschäftigt werden, wenn jetzt schon Lego, Playmobil und anderes Spielzeug nur von kurzer Dauer interessant sind? Bei diesem Thema hört mein Verständnis auch schon wieder auf – Michelle zum Beispiel predigte mir regelmäßig, dass die Kinder raus an die „fresh air“ müssen und dass sie es gar nicht mag, wenn die Kids immer so viel vor der Glotze hängen – das könnten sie „mal“ bei schlechten Wetter. Ja nee, ist klar und warum werden dann die neusten Spielgeräte gekauft? Genau, damit Ruhe im Haus ist – alles andere würde schließlich nur zusätzlichen Stress und Auseinandersetzungen mit sich bringen. Vielleicht ist es auch einfach die Kultur, die diese Mentalietät mit sich bringt?! Ist das in Deutschland auch so? Dass Kinder voll auf Medien abfahren, klar. Aber dass sie schon so früh viele, eigene und unterschiedliche Medien besitzen? Nein, oder?

Heute war ein gute Tag! Das Wetter war wieder auf unserer Seite, wir sind viel gelaufen, haben viel gesehen und erlebt. Am Vormittag nahm Michelle Juls und mich mit nach Mallow. Während Michelle paar Besorgungen machte, nutzten Juls und ich die Zeit um durch Mallow zu schlendern und im besten Pub einen Tee zu trinken. Um halb 3 waren wir wieder zuhause und machten uns für den nächsten Ausflug bereit: ein Ausflug zu den Eseln, bei denen ich das letzte mal am 13.08.2010 war und dort das erste mal Juls getroffen habe. Nachdem also der Picknickkorb gepackt und Juls Crew im Auto Abfahrt bereit auf uns wartete, ging es zur Abwechslung auch relativ schnell los. Allerdings musste das O’Regan Auto noch eben betankt werden… ja… sagen wir mal so: „noch eben“ ist nett formuliert – eine Tanke auf dem Land zu finden kann sehr langwierig werden. Wir sind über viele unbekannte Straßen gefahren, waren alles andere als nah an der Donkey Farm, aber – und das war ja das erste Etappenziel – wir haben tatsächlich nach einigen Minuten eine volle Tankstelle gefunden. (Voll im Sinne von „es gab dort Benzin“). Als wir endlich auf der Donkey Farm ankamen dachte ich, dass wir (wie damals) einmal „Hallo“ zu unseren Eseln sagen würden, einmal eine Runde um die Weiden laufen würden und dann nach einem hektischen Picknick nach Hause fahren würden. Dachte ich. Michelle hatte andere Pläne. Sie verschwandt zielstrebig im Eselshop und besorgte eine „mit-Buchstaben-beschriftete-Holzostereier-Ralley“ und schon began die etwas andere Ostereiersuche. Wir liefen also einer Meute von Kinder hinterher, die begeistert die Ostereier suchten und uns die darauf stehenden Buchstaben zu brüllten damit wir sie aufschreiben konnten. Das die Ralley eher was für Schulkinder war, hatte Michelle wohl nicht richtig bedacht. Für Ruby und Alex war das viele Laufen etwas „too much“, trotzdem haben sie gut durchgehalten. Das Picknick verlief ganz gut, nicht ganz so hektisch wie ich es mir vorgestellt hätte. Nach dem Picknick war der Spaß natürlich noch nicht vorbei. Bevor wir nach Hause fuhren, stoppten wir noch an einem Spielplatz. Während Juls und ich uns in die Nestschaukel fletzen, spielten die Kids auf den anderen Geräten. Und wer jetzt dachte, dass es nach dem Spielplatz wirklich nach Hause ging, nein, natürlich nicht. Wir stoppten noch bei Nana (der Oma der Kinder). Wir tranken Tee, aßen Plätzchen und die Kinder zuvor abgelehnten Kuchen. Außerdem bekamen sie schonmal ihre Ostergeschenke. (Sinn?!)

Als wir dann wirklich irgendwann zuhause waren, haben Juls und ich uns noch für einen Spaziergang getroffen. Bis auf die Mücken tat das noch mal sehr gut und das Gläschen Bulmers im Anschluss war auch nicht verkehrt 🙂 Jetzt bin ich ganz schön müüüüde. Morgen ziehe ich mal die Bilder von der Kamera auf den Laptop, dann kann ich paar Kinderfotos hochladen. Bis dahin – alles Liebe!

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Bilder vom 14.04.14

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30 Kilometer

… vielleicht waren es auch nur 27,94km… Ganz sicher waren es aber eine Menge, denn heute waren Juls, Elaine (Juls Gastmama) und ich in Cork, shoppen. Von 10:00 – 16:00. Von 6 Stunden sind wir bestimmt 5h gelaufen – und das sehr sehr seeeehr erfolgreich. Wir haben im Ginos geluncht (leeecker) und sind danach weiter durch die Gegend gerollt… 😀

Nachdem wir staufrei zuhause bei mir angekommen sind, hat Michelle uns nicht nur binnen Sekunden einen Tee vor die Nase gestellt, sondern auch noch Brote geschmiert und den gesamten Kühlschrank-Dinner-Inhalt aufgezählt. Dass wir immer noch gut gesättigt waren hat sie gekonnt ignoriert 😀

Nachdem Juls und Elaine gefahren sind, habe ich mir das Fahrrad geschnappt und bin eine schöne Runde geradelt und habe dabei Mücken-Abfänger gespielt. Das war eher nicht so angenehm. Dafür war das Wetter erstklassig! 🙂 Um 18 Uhr haben wir uns bei Juls getroffen, weil es noch Geburtstagskuchen von gestern gab. Meine Familie kam tatsächlich mal pünktlich!! Das streiche ich mir rot im Kalender an 😀 Wir aßen Kuchen, tranken Tee und verbrachten einige Minuten mit Fußball spielen und Trampolin springen. Als meine Familie abdüste und die O’Regan Kinder bettfertig gemacht wurden, gingen Juls und ich noch ein Ründchen spazieren. Das war ein schöner Abschluss.

Jetzt sitzen die Kids und ich vor der Glotze – Kuschelzeit mit Briani. I ❤️ this boy!

Bye Bye 🙂

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HI

Hallo zusammen,

nun ist es fast ein Jahr her, dass ich hier war und was soll ich sagen – alles ist so wie immer, nur die Kinder, die haben sich gestreckt!

Um euch einen aktuellen Überblick zu verschaffen, hier meine Familienmitglieder: Brian (Briani) ist mittlerweile 6 Jahre alt, steht immer noch voll auf Züge, hat sich sprachlich gut weiterentwickelt, allerdings ist er motorisch jetzt nicht einer der Ersten. Jenny, 8 Jahre, sie vertritt mit großer Leidenschaft ihre quirlige, freche und niedliche Persönlichkeit, liebt Schokoladenkuchen und ihr iPad. Cathal (Cahli) wird im Dezember schon 11, der Ruhepol, total symathisch, hilfsbereit, aufmerksam – er trägt jetzt eine Zahnspange und ist ordentlich in die Höhe geschossen (mano meter, hab ich gedacht als ich ihn gesehen hab!) Meine Gastmutter Michelle, ja, was soll ich sagen?! Ich lehne nach nachfragen ihrerseits Tee ab, Kakao ab, Schokoladenkuchen ab und Brot ab – was bekomme ich? Kakao, Schokoladenkuchen und Brot. Sie ist also definitiv noch die Alte, dass wird sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr ändern. Dann wäre sie aber auch nicht mehr Michelle, von daher ist alles gut so wie es ist 🙂 James, mein Gastvater, erfüllt seine Aufgabe als Ruhepol sehr Gewissenhaft, freut sich immer noch wenn Liverpool gewinnt und es irisches Brot gibt 😀

Der heutige Tag war sehr erfolgreich – der Flug war pünklich und schnell, die 2 Stunden Zugfahrt gingen schnell um und die Zeit, die ich mit meiner Familie hatte war fast wie im Traum. Es ist so verrückt – man ist fast 12 Monate nicht hier gewesen, aber kaum betritt man irischen Boden und man fühlt sich wie zuhause. Man kommt nach Hause, es riecht wie damals, es ist so chaotisch wie damals, es hängt fast alles so wie damals. Selbst die Corker Fußballmannschaft, die die Kids und ich gebastelt haben, hängen immer noch über den Türrahmen. Es ist, als ob man die ganze Zeit dabei ist und nur gelegentlich live dazu gebeamt wird, so, wie jetzt. Es ist so, als ob man nie weggewesen wär.

Es ist so schön wieder hier zu sein.

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Die 5

vor’m Doneraile-Haus 🙂

Alles weitere morgen, in der Bahn 🙂

Gute Nacht 🙂

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