Was wären die Kinder nur, wenn sie ohne iPad, iPod, TV, Playstation, Nintendo und all den anderen Medienzeug leben „müssten“? Ich glaube sie wären freiere, aktiviere, zufriedenere, fantasievollere und kreativiere Kinder! Es muss doch nicht sein, dass Kinder – ganz egal ob sie 3 oder 10 Jahre alt sind – oder irgendwo dazwischen liegen – ein eigenes (!) iPad / Tablet haben? Rechnet man die Duggan- und die O’Regan Familie zusammen kommt man auf 7 Kinder. 6 von 7 Kinder besitzen ein eigenes iPad bzw. Tablet. Das ist unglaublich aber wahr, – für die Kids ist es mal eine nette Abwechslung, für die Erwachsenen auf unbestimmte Zeit ein echter Ruhe-Reinbringer. Verständlich, wenn man in Betracht zieht, dass TV und Nintendo ausgesprochen langweilig geworden sind (bei einer Laufdauer von 24h am Tag, das 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr auch nicht wirklich verwunderlich!) Die Medienwelt muss sich in den nächsten Jahren unbedingt gute Sachen einfallen lassen bzw. gute Spiele entwickeln, denn der Hunger der Kinder auf neuen Medienkram wird nicht weniger werden… und mal ehrlich – mit was sonst sollten die Kids beschäftigt werden, wenn jetzt schon Lego, Playmobil und anderes Spielzeug nur von kurzer Dauer interessant sind? Bei diesem Thema hört mein Verständnis auch schon wieder auf – Michelle zum Beispiel predigte mir regelmäßig, dass die Kinder raus an die „fresh air“ müssen und dass sie es gar nicht mag, wenn die Kids immer so viel vor der Glotze hängen – das könnten sie „mal“ bei schlechten Wetter. Ja nee, ist klar und warum werden dann die neusten Spielgeräte gekauft? Genau, damit Ruhe im Haus ist – alles andere würde schließlich nur zusätzlichen Stress und Auseinandersetzungen mit sich bringen. Vielleicht ist es auch einfach die Kultur, die diese Mentalietät mit sich bringt?! Ist das in Deutschland auch so? Dass Kinder voll auf Medien abfahren, klar. Aber dass sie schon so früh viele, eigene und unterschiedliche Medien besitzen? Nein, oder?
Heute war ein gute Tag! Das Wetter war wieder auf unserer Seite, wir sind viel gelaufen, haben viel gesehen und erlebt. Am Vormittag nahm Michelle Juls und mich mit nach Mallow. Während Michelle paar Besorgungen machte, nutzten Juls und ich die Zeit um durch Mallow zu schlendern und im besten Pub einen Tee zu trinken. Um halb 3 waren wir wieder zuhause und machten uns für den nächsten Ausflug bereit: ein Ausflug zu den Eseln, bei denen ich das letzte mal am 13.08.2010 war und dort das erste mal Juls getroffen habe. Nachdem also der Picknickkorb gepackt und Juls Crew im Auto Abfahrt bereit auf uns wartete, ging es zur Abwechslung auch relativ schnell los. Allerdings musste das O’Regan Auto noch eben betankt werden… ja… sagen wir mal so: „noch eben“ ist nett formuliert – eine Tanke auf dem Land zu finden kann sehr langwierig werden. Wir sind über viele unbekannte Straßen gefahren, waren alles andere als nah an der Donkey Farm, aber – und das war ja das erste Etappenziel – wir haben tatsächlich nach einigen Minuten eine volle Tankstelle gefunden. (Voll im Sinne von „es gab dort Benzin“). Als wir endlich auf der Donkey Farm ankamen dachte ich, dass wir (wie damals) einmal „Hallo“ zu unseren Eseln sagen würden, einmal eine Runde um die Weiden laufen würden und dann nach einem hektischen Picknick nach Hause fahren würden. Dachte ich. Michelle hatte andere Pläne. Sie verschwandt zielstrebig im Eselshop und besorgte eine „mit-Buchstaben-beschriftete-Holzostereier-Ralley“ und schon began die etwas andere Ostereiersuche. Wir liefen also einer Meute von Kinder hinterher, die begeistert die Ostereier suchten und uns die darauf stehenden Buchstaben zu brüllten damit wir sie aufschreiben konnten. Das die Ralley eher was für Schulkinder war, hatte Michelle wohl nicht richtig bedacht. Für Ruby und Alex war das viele Laufen etwas „too much“, trotzdem haben sie gut durchgehalten. Das Picknick verlief ganz gut, nicht ganz so hektisch wie ich es mir vorgestellt hätte. Nach dem Picknick war der Spaß natürlich noch nicht vorbei. Bevor wir nach Hause fuhren, stoppten wir noch an einem Spielplatz. Während Juls und ich uns in die Nestschaukel fletzen, spielten die Kids auf den anderen Geräten. Und wer jetzt dachte, dass es nach dem Spielplatz wirklich nach Hause ging, nein, natürlich nicht. Wir stoppten noch bei Nana (der Oma der Kinder). Wir tranken Tee, aßen Plätzchen und die Kinder zuvor abgelehnten Kuchen. Außerdem bekamen sie schonmal ihre Ostergeschenke. (Sinn?!)
Als wir dann wirklich irgendwann zuhause waren, haben Juls und ich uns noch für einen Spaziergang getroffen. Bis auf die Mücken tat das noch mal sehr gut und das Gläschen Bulmers im Anschluss war auch nicht verkehrt 🙂 Jetzt bin ich ganz schön müüüüde. Morgen ziehe ich mal die Bilder von der Kamera auf den Laptop, dann kann ich paar Kinderfotos hochladen. Bis dahin – alles Liebe!