Ich brauche Schlaf! Um kurz nach 7 musste ich mich schon aus dem Bett schälen, weil Cahli meinte wie so’n Ir(r)e(r) gegen die Tür zu trommeln. Alle waren super aufgeregt, bis auf Briani, der fand sein Tschu-tschu-Train im Tv viiiiel besser.
Zuerst ging’s in die Küche, um zu checken ob Santi denn auch alles hingestellte mitgenommen hat… – hat er natürlich. Zweiter netter neben Effekt war dann ein Kicker der in der Küche aufgebaut war.
Danach ging’s ab ins Wohnzimmer (Briani war in der Zeit immer noch oben…) die andern beiden sind in der Zwischenzeit total ausgeflippt. Wenn Frauen Schuhe und Handtaschen gleichzeitig sehen – ganz neue, ganz viele, ist das Produkt daraus ausgeflippen und herum geschreien. Wenn ihr euch das vorstellt, dann wisst ihr wie es heute morgen bei den Duggan’s im Wohnzimmer ausgesehen hat. Irgendwann bin ich dann nach oben gegangen und hab mir Braini gekrallt. Und als er dann die ganzen Geschenke gesehen hat, musste er auch gar nicht mehr weinen 🙂
Meine Geschenke sind sehr gut angekommen – hat mich sehr gefreut. Gestern Abend haben wir ja alles vom Dachboden gekramt – nichts war eingepackt. Ich hab mich schon total auf ne Einpack-Nacht gefreut, mich schon mit Tesafilm, Schere und Geschenkpapier bewaffnet, da sagt mir Michelle, dass sie die Geschenke gar nicht einpacken. Sie hätte solch große Tüten… also ich fand auspacken ja immer am schönsten…aber okay, andere Länder andere Sitten. 
Nachdem dann irgendwann alles ausprobiert wurde, gab’s erstmal ein typisch irisches Frühstück, mit Würstchen, Spiegelei, Weißbrot und Pudding (Blutwurst). Brauche ich persönlich jetzt nicht so oft. Dann sind wir natürlich noch in die Kirche gefahren. Katholische Kirche. Angenehm, sehr angenehm zum weiter schlafen. Ich habe von der Predigt nichts verstanden, weil die Akustik total schlecht war und der Gute dazu noch etwas genuschelt hat. Das war das erste und letzte Mal.
Zumindest hier in Irland. Als wir wieder zurück waren, hab ich mal paar Minuten für mich gehabt, bis dann schon um 15 Uhr Anne, Frank und Eugene kamen. Das Essen war bei weitem nicht so gut wie bei mir zuhause, allerdings waren die Knödel sehr akzeptabel 🙂 Es war auch nicht so gemütlich wie bei mir zuhause. Ständig ist irgendjemand aufgestanden, hat die Kinder gefüttert, hat irgendwas weggespült oder
meinte mit den Kindern Spässkes zu machen. Und ich saß da nur wieder auf meinem Platz und dachte mir, Freunde, welcher Anlass muss denn noch kommen, dass ihr mal alle zusammen vom Anfang bis zum Ende am Tisch sitzen bleibt. Ich blieb jedenfalls sitzen, ebenfalls wie Frank.
Aber das ist ja auch irgendwo wieder das Interessante – zu sehen bzw. mitzuerleben wie andere leben oder mit bestimmten Anlässen umgehen…
Viel mehr habe ich nicht mehr
gemacht. Ich genieße meine Ruhe, höre Madonna und trinke dabei das letzte Gläschen Asti. Asti ist mein Freund, Wein will einer werden. Bier kommt nicht an mich ran und auf den 43er den Juli mir bald vorstellen wird freue ich mich schon ganz besonders. Hach, ich freu mich schon wenn das Jahr endlich zu Ende ist. Dann wird sich so manches ändern. Und ich hab Juuuuul wieder!






Mein Schatz,
über einige Zeilen musste ich mal wieder schmunzeln. Es ist immer wieder amüsant Deine Texte zu lesen :-). Es freut mich, dass Du unser Zuhause und Essen so lobst, obwohl ich nicht besonders gerne koche. Danke für das Kompliment 🙂
Aber du kochst gut und das ist ja die Hauptsache. Wenn ich wieder da bin kann ich das auch gern mal übernehmen 😉 kussi