Um 06:00 Uhr schellte der Wecker.
Um 06:15 Uhr schellte der Wecker.
Um 07:15 Uhr schellte der Wecker.
Danach hörte man das Geplätscher von der Dusche. Eine gute Dusche – schön warm und mit einem ausgeprägten (Massage-)Strahl. Der Duschvorhang ließ zu wünschen übrig, denn danach war das Bad überflutet.
Um kurz vor halb 8 waren Juls und ich unten bei der Rezeption/ Aufenthaltsraum. Wir bereiteten uns ein üppiges Lunchpaket vor und frühstückten was kleines. Wir beschlossen die Tour im Hostel zu buchen. Fehlanzeige. Die Tour war schon ausverkauft. Eine alternative musste her, denn wieder den Tag mit shoppen in Dublin zu verbringen sagte uns beiden nicht zu. Zumal wir gestern schon alle guten Geschäfte durchforstet haben. Um kurz nach 8 haben wir zwei Plätze für eine andere Tour buchen können. Wir mussten zur „Suffolks Street“ gar nicht mal so weit vom Hostel entfernt, laut Karte die im Hostel auslag. Ja. Und los ging die Reise. Nach knapp einer Stunde haben wir den richtigen Treffpunkt erreicht. Die Schwierigkeit war dabei, dass in dieser Straße eine Baustelle war und die Bushaltestellen „out of order“ waren. Eine Ersatzhaltestelle war aber auch nicht ausgeschildert. Somit irrten wir unter Zeitdruck herum, weil wir zu allem Überfluss auch nicht genau wussten, wann die Bustour startete. Nach vielem Fragen und Laufen, haben wir dann aber eine Menschentraube gefunden, die sich tatsächlich an einer Ecke der „Suffolks Street“ gebildet hatte. Wir stellten uns dazu und standen uns für einige Minuten die Beine in den Bauch, oder umgekehrt. Nach 20 Minuten kam ein weißer Mercedes Bus angerollt und ein älter Mann im Jagdoutfit stieg aus. Er kontrollierte seine Checkliste während wir einstigen. Kurze Zeit später ging es dann endlich los. Und – wer hätte das gedacht – der Bus stoppte nochmal an der „O’Conills Street“, die nicht weit von unserem Hostel entfernt liegt, von der wir wussten wie wir dort hin kommen.
Dann ging es richtig los. Bis wir aus Dublin raus waren dauerte es seine Zeit. Der Busfahrer Joe hat scheinbar morgens einen Clown gefrühstückt, denn er sprach genau meinen Humor an. Er erzählte über verschiedene Gebäude der Stadt und deren Geschichte, zwischendurch stimmte er immer mal wieder Lieder an. Bei „Old Mac Donald had a farm“ sang sogar ein Teil der Tour-Leute mit, worüber er sich freute.
Joe steuerte den Bus in die Wicklow Mountains, wo wir die Möglichkeit hatten zu halten und Fotos zu machen. Auch eine 1 stündige Mittagspause war drin, wo Juls und ich aber einfach nur einen Tee tranken. Zum Schluss sind wir zu einem schönen Stück Land gefahren, wo wir uns zwei Stunden aufhalten konnten. Zunächst hat Joe uns noch über einen Friedhof geführt und Geschichten erzählt, danach konnten wir alleine losziehen. Juls und ich sind spazieren gegangen, haben die Natur genossen und einige (coole!) Bilder gemacht. Gegen kurz vor 4 hat sich die Mannschaft wieder am Mannschaftsbus getroffen und es ging zurück nach Dublin.
Ich habe geschlafen und bin irgendwann vom „stop and go“ aufgewacht. Prima, wir mussten der City nahe sein – und so war es auch. Nachdem wir Joe Tschüß gesagt haben, schlenderten wir noch einmal die Fußgängerzone entlang. Wir gönnten uns ein „Ginos“ Eis. Aaller erste Sahne sag ich euch, ein „must eat“ wenn man in Irland ist – Cookies und Oreo sind sehr zu empfehlen. Wir waren nochmal in zwei, drei Geschäften stöbern und sind dann zurück zum Hostel gelaufen.
Für morgen früh haben wir uns einen Bus gebucht, der uns um 04:30 Uhr direkt vom Hostel abholt und zum Flughafen fährt. Das ist super entspannt.
Jetzt liegen Juls und ich im Zimmer, chillen und werden wahrscheinlich früh(er) schlafen gehen.
Bis morgen 🙂
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