ZickZack

Und zack, sind drei Wochen um. Ab jetzt bin ich erstmal wieder für längere Zeit in Deutschland.

Mein letzter Tag in Dromdowney war sehr gut. Um 08:00 Uhr war ich schon hell wach und habe schonmal meine ganzen Sachen zusammen gekramt. Eine Etage unter mir war es ungewöhnlich ruhig, erst gegen 09:00 habe ich herum geschnatter wahrgenommen. Gefrühstückt habe ich 2x. Einmal eine Schüssel Rice Crispy. Danach ein abgelehntes irish-breakfast. Die Geschichte dahinter könnt ihr euch wahrscheinlich mittlerweile selbst denken… 😀 nachdem ich das deftige Frühstück verspeist hatte, bekamen die Kiddis ihre Geschenke. Die haben sich super gefreut! Brini ist ohne Aufforderung zu mir gekommen. Mit den beiden Sätzen „Chrissy, I looooove it. Thank you so much!!“ Von Cahli habe ich auch eine unaufgeforderte Umarmung bekommen. Darüber freut man sich viel mehr, als wenn Michelle immer sagt „gib ihr mal einen Kuss“ oder „umarmt sie mal“. Ich denke die Kinder können selbst entscheiden, wie sie sich bedanken wollen. Und für manche reicht halt nur ein „Thank you.“ Das ist dann auch okay.

Irgendwann flogen plötzlich mehrere Schüsseln durch die Gegend. Eine Mehlwolke folgte. In Michelle ist die Bäckerin durchgegangen. Der Küchentisch wurde zur Arbeitsplatte erklärt, die Kids bekamen Schürzen um. Und los ging die Schlacht. Ich saß nur auf einem Stuhl und habe das Geschehen von außen betrachtet. Das hat mir gereicht. Gegen kurz vor 12 bin ich zu den O’Regans gedackelt, weil ich mich verabschieden wollte. Um halb 1 hat uns Eugene (Michelles Bruder) eingesammelt, denn er fuhr uns nach Dublin. Vorher mussten wir aber nochmal zurück zu mir, denn meine Klamotten waren noch zuhause. Als ich herein kam wurde ich direkt mit den Worten „Chrissy, heeeeeereeee, have a quick bowl of soup!!“ begrüß. Natürlich. Ist ja nicht so, dass wir schon längst auf den Straßen in Richtung Dublin sein wollten… ich habe abgelehnt und bin einfach nach oben geflüchtet um mein Gepäck zu holen… aber ich musste ja auch wieder zurück nach unten – da hat dann ein Kakao und geschmierte Scones auf mich gewartet. Letztendlich habe ich nichts angerührt, bis auf 3 Schlücke von dem Kakao. Die Suppen von Michelle sind alles andere, aber nicht empfehlenswert!!! Wenn ihr also jemals die Duggans besuchen solltet, trichtert Michelle ein, dass ihr allergisch auf Suppen reagiert und brechen müsst, oder sowas in der Art. Es ist wirklich widerlich!! In meiner Tasche befanden sich kurze Zeit später zwei Tüten – eine mit weiteren Scones, die andere mit einem Sandwich. Und ich weiß haargenau, wie diese Sachen beschmiert wurden… 😀

Die Fahrt mit Eugene war besser als ich zunächst erwartet habe. Zum Glück konnte ich einige Zeit schlafen. Das Wetter hat zum abfliegen eingeladen: nass, kalt, regnerisch, nebelig. Trotzdem fiel es mir das erste mal so richtig schwer zu gehen. Die Verabschiedung war dieses mal die schwierigste und gleichzeitig schönste, die ich je von den Duggans gehabt habe. Am Flughafen hatten wir eine sehr sehr nette Check-in Dame. Ich hatte noch Mehl für das irische Brot neben meinem Gepäck und meinem Handgepäck herumfliegen. Sie hat mir Tipps gegeben, was ich am besten damit mache… Juls Koffer hat sie trotz seinen 22kg durchgelassen – ohne das Juls irgendwas bezahlen musste… und generell war sie sehr nett und aufmerksam. Nach der Sicherheitskontrolle haben wir uns zu Burger King gesetzt und gequatscht. Die Zeit verflog wie im Flug, dabei wollten wir doch noch in einen Irland-Store. Wir hatten alles durchgestöbert, als ich plötzlich doch noch einen Pulli sah, denn ich haben wollte. Nachdem ich gerade bezahlt hatte, hörten wir nur eine Durchsage „Final Call Düsseldorf“. Danach rannten zwei voll gepackte Mädels durch den halben Flughafen… wir kamen noch rechtzeitig und standen sogar noch in dem „Finger“. Da machten wir nette Bekanntschafen mit drei jungen Menschen… einer ist besonders nett. Wie auch immer 😀 der Flug war super, wir sind nur 1:20h geflogen. Jetzt bin ich wieder in Essen! 🙂

Das war’s jetzt erstmal von mir. Bis zum nächsten mal! 🙂

Alles Liebe, Chrissy

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