Verspätung, kaltes Wasser, rasante Boots – neee Schiffs – neee Fährenfahrt, perfekt getimtes Wetter, cooles Hostel, schnarchenden Zimmerbewohner, Shoppingtour. Das war unser Wochenende in der Kurzfassung. Jetzt die ausführliche Version:
Freitag war erstmal wie immer ein ganz normaler Tag. Die Zeit ist verflogen, was nicht unbedingt das Schlechteste war. Die Kids waren wieder sehr gut drauf und haben mir wieder keine Schwierigkeiten bereitet. Dieses mal war ich so schlau und habe meine Sachen für das Wochenende schon vormittags zusammen gepackt (auf die Gefahr hin, dass Michelle sich wieder verspätet.) Meine Befürchtung ist natürlich eingetroffen und die Weltmeisterin in verspäten ist erst um 17:40 zuhause eingetrudelt. Obwohl ich schon das meiste fertig gepackt habe, musste ich mich trotzdem beeilen. Um 18 Uhr wollten wir uns schließlich alle bei Tesco treffen. Und Kathi mussten wir auch noch abholen… auf den Weg dahin haben wir natürlich noch Nana getroffen… ihr könnt euch sicherlich vorstellen was daraus wieder entstanden ist! Mit wenig Verspätung kamen wir dann schließlich an und haben paar Kleinigkeiten gekauft. Dann traten wir die 2 1/2 stündige Busfahrt nach Galway an. Das Hostel hat mir sehr gut gefallen, war cool eingerichtet und es waren alle Altersgruppen vertreten. Unser 6er Zimmer wurde (vorerst) nur von uns bewohnt. Am Freitagabend haben wir nicht mehr viel gemacht – sind nur kurz in die Innenstadt gelaufen um zu gucken was so los ist – war aber eher ruhig. Deshalb lagen wir schon um 23:15 in den Betten!! Ich glaub das gab’s noch nie 😀 Am nächsten Morgen habe ich den Duschanfang gemacht. Wurd aber nichts draus. Im ganzen Hostel war das Wasser kalt. Arsch kalt! Um 9 Uhr ging unser Bus zur Fähre. Allerdings mussten wir erstmal gute 45 Minuten warten bis wir dann endlich losgefahren sind.
Die Fähre haben wir zum Glück noch mitbekommen, die uns dann zu der Insel Aran Islands geschifft hat. Holy moly, das ging ganz schön ab! Man hatte des Öffteren mal das Gefühl zu fliegen… Nach 50 Minuten rasanten Wellengang, haben wir dann endlich angelegt. Kurz nachdem wir ausgestiegen sind, wurden wir mit Angeboten die Insel zu erkunden überhäuft. Entweder per Rad, Kutsche oder Auto. Wir haben uns dann für’s Auto entschieden, indem auch noch vier weitere Deutsche waren. Der Fahrer hat dann unser Trüppchen zu den Klippen gebracht. Wir haben das perfekte Wetter erwischt – besser hätte es nicht sein können. Danach schauten wir uns noch zwei, drei andere Sehenswürdigkeiten an, bis wir dann um 16:30 die Fähre zurück nahmen. Aran Islands hat ganze 750 Einwohner, ist 14km lang und 5km breit. Die Leute (vor allem die älteren Herren) sehen sich alle zum verwechseln ähnlich. Junge Leute flüchten nach ihrer Schulausbildung meist nach Austalien (würde ich auch machen!)
Als wir nach einer ruhigen Fährfahrt wieder auf Festland waren, mussten wir erstmal bei gefühlten -5°C und einem eisigen Wind auf den blöden Shuttlebus warten. Zurück am Hostel haben wir uns was zu Essen gemacht und dann nochmal die Duschen ausprobiert… hatten aber leider immer noch kaltes Wasser. Also hieß es Haare am Waschbecken 
waschen… es war recht kühl 😀 zwischenzeitlich hat sich ein weiterer Bewohner in unser Zimmer einquatiert. Ein Mann, aus Deutschland, um einges älter. Von dem hat man aber zum Glück nicht viel gesehen, geweige- denn gehört
(abgesehen von nachts, da hat er geschnarcht wie… wie… keine Ahnung was so schnarcht! Es war jedenfalls sehr laut!! Philippa, Kathi und Laura sind nach unserem Trinkspielabend noch zum Party machen aufgebrochen. Dayani und ich haben eher vorgezogen auf’s Zimmer zu gehen.
Am Sonntagmorgen konnten wir immerhin bis 9:30 schlafen. Warmes Wasser war immer noch nicht vorhanden! (wir haben übrigens 4€ pro Person zurück bekommen. Besser als nichts!) Danach wurde geshoppt…. ja…. ich bin um zwei weitere Paar Schuhe reicher. Und einer Tasche… Essen waren wir noch, viel mehr war nicht drin. Um halb 5 ging der Bus zurück nach Mallow, um 7 sind wir angekommen. Und das war’s dann mit dem Wochenende. Ich denke das war mein letzter großer Trip. Cork wird wohl nochmal drin sein (muss, ich muss schließlich immer noch meine Pakte posten!) Aber viele Wochenenden habe ich nun ja wirklich nicht mehr! 🙂





Es werden noch Videos und weitere Fotos folgen. Alles Liebe 🙂

Chrissy, jetzt endlich hast du dazugelernt! Nämlich sich nicht zu sehr über das Zuspätkommen ärgern, sondern einfach einkalkulieren, indem du einfach schon vorher die Tasche packst. Das ist gut. Man ärgert sich dann irgendwann nicht mehr. Du kannst diese Zuspätkommer eh nicht ändern, nur dein Umgang damit. Sprach Frau Prof. Dr. psych. Braun.
Was hattet ihr denn für ein Auto gemietet??? Ihr wart zu fünft und dann waren da noch vier weitere Deutsche? War dann also eher ein Bus, oder?
Zählst du schon die Tage? Du bist bestimmt auch ein bisschen traurig, oder? Du wirst bestimmt heulen, wenn du Abschied nimmst. Und dann wieder, wenn du endlich deine Lieben in die Arme schließen kannst! Ich sachet dir!
Wir selbst haben uns kein Auto bzw. Bus gemietet. Da war ein irischer guy, der so einen kleinen Bus hatte. Mit dem sind wir mitgefahren. Der hat uns dann die Insel gezeigt und uns paar Sachen erzählt.
Ja, ich zähle die Tage. Traurig bin ich (noch) nicht. Die Freude auf Deutschland überwiegt doch sehr!! Ich glaube, dass der Abschied hier kurz und schmerzlos werden wird.
Der Abschied dort kurz und schmerzlos? Das glaubst du doch selbst nicht! Du wirst heulen! Wetten? Um ’ne Flasche Mumm? O.k. Wenn du heulst, bekomme ich die Flasche, wenn nicht, bekommst du sie! Abgemacht, Hand drauf! Aber ehrlich sein!!!
Ich glaube schon das der Abschied kurz und schmerzlos wird. Wenn ich das erläutern darf: Jenny und Cahli gehen morgens ganz normal zur Schule. Heißt Nana holt sie ab, alles ist wieder etwas stressig. Da bleibt nicht viel Zeit für Küsschen hier, Umarmung da… Michelle wird mich dann später mit Briani im Gepäck zum Busbahnhof nach Cork fahren. Briani liebt (neben Trains) Busse. Heißt, er wird wohl nur Augen für die vielen Busse haben, die da herum fahren werden. Und ich werde wahrscheinlich nur zweite Wahl sein.
Ich bin selbstverständlich dabei mit dir zu wetten. Hand drauf, abgemacht! Und natürlich bin ich ehrlich!!!
Und was ist mit dem Abend vor Deiner Abreise. Den Kindern muss doch gesagt werden, dass Du nicht mehr da bist, wenn sie mittags aus der Schule kommen. Also gehe ich davon aus, dass Du Dich abends von ihnen verabschieden wirst, oder etwa nicht. Morgens wirst Du die Kidis wie immer versorgen und dann wird Dir so richtig bewusst, dass es das letzte Mal war.Ich glaube auch, dass das nicht so einfach für Dich wird. Und wer weiß, wie die Kinder sich dann verhalten, wenn sie wissen, dass Du nicht mehr da bist, wenn sie aus der Schule kommen. Der kleine Braini wird das nicht ganz so verstehen, aber Cahli und Jenny schon.
Ich wette gerne mit, wenn ich darf und freue mich jetzt schon auf die Flasche Mumm, die ich mit Sussanni teilen werde.
Oke oke okee. Wir werden es ja sehen. Aber bis dahin heißt es abwarten und Tee trinken. Wenn ich verliere, dann kriegt j e d e von euch eine Flasche Mumm, ok? Und wenn ich gewinne, dann bekomme ich zwei Flaschen Mumm. Asti tut’s aber auch 🙂
…oder ein guter Weißwein… aber dann eher süß.
Na klar, wird gemacht 🙂 🙂
… aber 0,75 l, keinen Pikkolo!!
Das ist ja wohl so klar wie Oma Helgas Grießklößchensuppe 🙂 😀