Ring of Kerry – wow!

Gewöhungsbedürftige Hostels, wunderbares Wetter, schöne – sehr schöne Landschaften, knapp 300km mehr auf dem Tachostand, coole Mitmenschen und jede Menge zum Lachen. Kurz, wir hatten ein geniales Wochenende. Aber ich fange mal von Vorne an.

Am Freitag war ersteinmal ein ganz normaler Arbeitstag. Am Vormittag kamen spontan Elaine, Jul und die zwei Kleinen auf einen Tee vorbei. Fand ich voll super 🙂 Am Nachmittag, als meine Kids fertig gegessen hatten, sind wir mal zur Abwechslung zu Juli gegangen. Wir waren alle zusammen draußen im Garten und hüpften mit jeder Menge Spass auf dem Trampolien. Um 5 Uhr bin ich dann mit meinen Kinder nach Hause marschiert – nicht nur weil ich noch den größten Teil meiner Sachen zusammen packen musste. Schon auf dem Weg nach Hause hat mich Michelle angerufen und gesagt, dass sie 10 Minuten später käme. Die Zeit verging… 17:15 … 17:30 … 17:40 … keine Michelle in Sicht, aber dafür Elaine, die dann extra ‚eine Runde um Block gefahren‘ ist, in der Hoffnung dass Michelle in der Zeit auftaucht. Meine Sachen habe ich im Schnellverfahren zusammen gekramt – was ich dieses mal eigentlich vermeiden wollte, aber gut. Michelle ist dann um 17:50 nach Hause gekommen, Elaine eine Minute später. Ich war leicht angesäuert und hatte echt kein Bock auf ihr unpassende Festquatscherei und bin schnell zum Auto gerannt. Es nervt einfach, wenn sie sagt, dass sie auf jeden Fall vor 5 zuhause ist, aber erst 50 Minuten später kommt. Sonst stört mich das ja nicht so, außer ich will weg.

Na ja, trotzdem sind wir noch rechtzeitig in Mallow angekommen und sind dann erstmal bei Tesco shoppen gegangen – Proviant für die Fahrt und paar Sachen für die Mahlzeiten. Wir waren zu acht – Laura, Dayan, Juli und ich sind zusammen gefahren und Philippi, Lisa, Fabi und Sassi sind zusammen in einem Auto gefahren. Wir fuhren nach Killarney und checkten in unser Hostel ein. Schönes Gebäude von außen, von innen naja. Viel los war nicht – wenn man Leute gesehen hat, dann waren sie älter. Wir haben den Altersschnitt also deutlich nach unten gezogen. Die Betten waren unter aller Sau – klein, wackelig und bei mir hat sich ständig eine Feder in meinen Rücken gebohrt. Es gab ein Badezimmer für den ganzen Flur. Abends sind wir dann noch mit dem Taxi nach Killarney gefahren (unser Hostel war etwas außerhalb von der Stadt). Dort haben wir zwei Amerikanerinnen getroffen, die uns mit in zwei Clubs genommen haben. Außerdem haben Ray getroffen, der immer mal wieder im HiB ist. Diesmal hat er aber in Killarney in einem Pub Schlagzeug gespielt und gesungen. Was ein Zufall 🙂 es wurde spät, um halb 3 lagen wir in den gemütlichen Betten.

Am nächsten Morgen begann dann unsere Tour. Fragt mich nicht wo wir überall waren. Ich könnte das mal bei Gelegenheit erfragen. Ich kann nur so viel sagen: Überall wo wir waren, war es 1a!!! Ab und zu hätte man meinen können, dass man auf Sardinien gewesen wär. Ich habe mich gefühlt wie im Urlaub, nicht nur weil fantastisches Wetter war. Manchmal habe wir uns verfahren oder haben festgestellt, dass eine angebliche Abkürzung sich eher zu einem Umweg entwickelt hat. Irgendwann kamen wir dann in Waterville an, der Ort, wo wir unser zweites Hostel gebucht hatten. Von außen sah das Gebäude sehr einladend aus. Aber als wir hinein gingen… man man man! Es roch nicht nur alles alt, es war alles alt und abgenutzt! Die Zimmer waren komisch, nichts hat zusammen gepasst, es gab nur wenig Licht, keinen Storm. Die Küche machte auf dem ersten Blick einen halbwegs akzeptablen Zustand… ist aber bei genauerem Hinsehen sofort durchgefallen. Auf dem Herd stand ein großer Topf mit irgendwas undefinierbaren. Es war SO ekelig!!! Im Ofen befand sich auf ein Objekt, was sich nicht mehr beschreiben ließ. Alles war oll, die Beschreibung der Spüle lasse ich jetzt mal aus. Es gab noch drei andere Gäste, die eher einen bekifften Eindruck machten. Und der Innhaber des sehr gewöhnungsbedürftigen Hostels war auch komisch. Am Abend haben wir alle zusammen gegessen und sind vergleichbar früh schlafen gegangen.

Am Sonntagmorgen waren wir erstmal durch die Zeitumstellung etwas iritiert. Die Dusche in unserem Bad hat nicht auf Anhieb funktioniert und nachdem auch unten im Badezimmer kein Wasser kam war ich leicht angesäuert. Bis Jul mir dann gesagt hat, dass man eine Leine ziehen muss, damit das Wasser warm werden würde. Hätte der Typ auch mal sagen können! Als wir runter in die Küche kamen, haben wir uns noch mehr geekelt. Der Gestank war kaum auszuhalten. Wir haben uns entschlossen die Teller Teller sein zu lassen und auf Küchenrolle gefrühstückt. Danach sind wir zum Meer geflüchtet, was glücklicherweise direkt vor der Tür strandete. Als alle fertig waren sind wir ganz schnell losgefahren! Baah, war das ekelig dort!

Wir fuhren an einen Strand. Das war sooooo schön 🙂 wir haben uns in den Sand gepflanzt und erstmal gechillt. Danach waren wir in einem kleinen Örtchen etwas essen und haben uns dann auf den nach Hause Weg gemacht. Zurück in Mallow waren Jul und ich noch im HiB was trinken, bis uns Michelle dann um 9 pm abgeholt hat. Ich war so gut wie tot, hab nur noch die wichtigsten Sachen ausgepackt und gepennt.

Gleich werde ich Fotos und Videos hochladen, muss jetzt aber erstmal den Briani wecken. Der hat übrigens die Haare ab und sieht so ungewohnt aus! Heute morgen hat er mich an einen Bauarbeiter erinnert. Er trug nur ein Unterhemd mit Baufahrzeugen und eine Hose, die ihm auf halb acht hing. Dann die kurzen Haare dazu… haha, irgendwie süß 😀

Bis späääääteeeeeeeeer 🙂

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